Bundesverdienstkreuz für Pfarrer Klaus Buyel - Mehr als drei Jahrzehnte unbezahlbares Engagement für die Menschen in Burundi

Große Freude bei der Neusser Burundihilfe! Pfarrer Klaus Buyel, der sich seit unzähligen Jahren für Burundi engagiert, ist das Bundesverdienstkreuz verliehen worden! Landrat Stephan Pusch übergab ihm jetzt stellvertretend für den Bundespräsidenten die hohe Auszeichnung im festlichen Rahmen in Wegberg und bezeichnete ihn als großen Menschenfreund mit unbegrenzter Schaffenskraft.

Gemeinsam mit den Neusser Augustinerinnen hat Klaus Buyel viele Jahre vor Ort gelebt, mit ihnen unter anderem eine Schule, Gesundheitszentren, Altenheime und ein Hospiz aufgebaut und nicht zuletzt Menschenleben gerettet. „Wir haben viel und eng zusammengearbeitet und auch voneinander gelernt. So haben mir die Ordensschwestern zum Beispiel beigebracht, wie man(n) im Notfall entbindet. Ich habe ihnen im Gegenzug gezeigt, wie man einen Reifen wechselt“, schmunzelt Klaus Buyel, während er sich erinnert. Als im Jahr 2016 das 50. Jubiläum der Neusser Burundihilfe gefeiert wurde, war er natürlich auch dabei. Bis heute fliegt der pensionierte Pfarrer mehrmals jährlich in das ärmste Land der Welt und kümmert sich persönlich um zahlreiche Projekte, die von den Neusser Augustinerinnen, dem Burundi Komitee, der Stiftung Cor unum und den St. Augustinus- Kliniken als Aktionspartner der Initiative „Neuss hilft Burundi“ weiterhin gefördert werden.

Unersetzlicher Ansprechpartner und Vermittler zwischen den Welten

So ist er inzwischen für sie ein unersetzlicher Ansprechpartner und Vermittler zwischen den Welten geworden. „Er prüft für uns beispielsweise vor Ort, welche Hilfsmaßnahmen Sinn machen und welche nicht. Aktuell ist es etwa dafür Sorge zu tragen, dass es im Lycée St. Augustin mit seinen fast 400 Schülern weiterhin jeden Morgen ein Frühstück gibt, damit die Schüler genug Energie zum Lernen haben. Das ist für uns enorm wichtig, damit wir auch punktgenau mit dem Richtigen helfen und die Spenden zu 100 Prozent den Menschen zugute kommen. Außerdem können wir dank der Fotos und Videos, die er uns immer schickt, genau nachvollziehen, wie weit unsere Projekte vor Ort sind. Wir sind so ganz nah am Geschehen“, erklärt Paul Neuhäuser, Geschäftsführer der St. Augustinus-Kliniken, der selbst auch schon vor Ort war.
Nach Neuss bringt Klaus Buyel nach seinen Reisen meist ein „Stückchen Burundi“ mit: liebevoll von burundischen Schülern gestaltete Weihnachtskarten oder auch Dankesschreiben der burundischen Ordensschwestern. Und er geht persönlich in Schulklassen, die Spendenaktionen organisiert haben, um den Schülerinnen und Schülern zu erklären, wie gleichaltrige Kinder in Burundi leben.

Die Initiative „Neuss hilft Burundi“
„Neuss hilft Burundi“ ist eine Initiative der Neusser Augustinerinnen, des Burundi Komitees, der Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum, der burundischen Orden Bene-Bikira und Bene-Umukama sowie der St. Augustinus-Kliniken in Aktionspartnerschaft mit engagierten Neusser Unternehmen, Schulen, Vereinen und Bürgern. Die Einrichtungen der St. Augustinus-Kliniken haben für verschiedene Projekte vor Ort Patenschaften übernommen. So kommt die Unterstützung des St. Alexius-/St. Josef-Krankenhauses beispielsweise Schülerinnen und Schülern eines Internats in Gitaramuka zugute, das Johanna-Etienne-Krankenhauses bemüht sich, die medizinische Basisversorgung in Gihanga zu stabilisieren, und das Krankenhaus Neuwerk unterstützt alleinerziehende und mit HIV-infizierte Mütter.

Für das „Frühstücksprojekt“ der Initiative werden noch dringend Spenden gesucht.

Weitere Informationen dazu und zu den vielen weiteren Projekten unter neuss-hilft-burundi.de.

Spendenkonto
Neuss hilft Burundi
IBAN DE35 3055 0000 0093 5088 69 (Sparkasse Neuss)
Stichwort SCHULFRÜHSTÜCK

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