Unermüdlicher Einsatz für Versöhnung in Burundi – Journalistin Angela Krumpen stellt ihr neues Buch über das herausragende Engagement eines Bischofs vor

Seit Jahrzehnten setzt sich Bischof Simon Ntamwana in Burundi für die Versöhnung der Täter und Opfer des Völkermordes an Hutus und Tutsis ein. Er ist fest davon überzeugt, dass ein Zusammenleben in Frieden und die Entwicklung von Burundi nur mit Versöhnung möglich sind.

In ihrem frisch erschienen Buch „Nur Versöhnung kann uns retten“ beschreibt die Journalistin Angela Krumpen auf berührende Weise sein herausragendes Engagement. Am 13. April stellte die Tönisvorsterin ihr Buch gemeinsam mit Bischof Simon im St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus vor. Sie folgte damit einer Einladung der Initiative „Neuss hilft Burundi“.

Der Bischof hat die Situation vor Ort am eigenen Leib erfahren. Über 100 Mitglieder seiner Familie wurden während des Völkermordes getötet. Der Bischof überlebte und arbeitet seit den 1970er-Jahren unermüdlich nur für ein Ziel: die Versöhnung in seinem Heimatland. Er gründete ein Hilfswerk, erhielt Morddrohungen, überlebte Attentate und gewann Hunderte Mitstreiter – darunter Täter wie Opfer. So kommen auch im Buch von Angela Krumpen beide Seiten zu Wort. Es entsteht ein fesselnder Einblick in die Geschichte des Landes, der die Denkweise der Menschen mit ihren Wünschen für die Zukunft verbindet. Immer wieder kommt auch Bischof Simon zu Wort mit seinem Appell an Freiheit, Frieden und das Miteinander.

Die Initiative „Neuss hilft Burundi“

„Neuss hilft Burundi“ ist eine Initiative der Neusser Augustinerinnen, des Burundi Komitees, der Stiftung der Neusser Augustinerinnen - Cor unum, der burundischen Orden Bene-Bikira und Bene-Umukama sowie der St. Augustinus-Kliniken in Aktionspartnerschaft mit engagierten Neusser Unternehmen, Schulen, Vereinen und Bürgern. Die Einrichtungen der St. Augustinus-Kliniken haben für verschiedene Projekte vor Ort Patenschaften übernommen. So kommt die Unterstützung des St. Alexius-/St. Josef-Krankenhauses beispielsweise Schülerinnen und Schülern eines Internats in Gitaramuka zugute, das Johanna-Etienne-Krankenhauses bemüht sich, die medizinische Basisversorgung in Gihanga zu stabilisieren, und das Krankenhaus Neuwerk unterstützt alleinerziehende und mit HIV-infizierte Mütter.

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