Ordenstradition

Ordensschwester M. Edith nimmt ein Dokument von einer lächelnden Frau entgegen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Seit 1844 kümmern sich die Neusser Augustinerinnen und seit über 500 Jahren die Neusser Alexianerbrüder um psychisch und körperlich Erkrankte sowie um alte Menschen und Menschen mit Behinderung im Rhein-Kreis Neuss. Mutter Johanna Etienne legte mit dem Bau des ersten Krankenhauses, des so genannten "Gütchens" den Grundstein für die Hilfen. Auch heute noch sind Schwestern des Ordens in den Einrichtungen tätig. Dabei handeln sie nach der Regel des Theologen und Bischofs Augustinus. Die Ordensregel stellt den Menschen in den Mittelpunkt der Fürsorge, die im Geiste der christlichen Nächstenliebe geleistet wird.

 

Die Neusser Augustinerinnen

Schwester Johanna Etienne wollte – gedrängt von der Not der damaligen Zeit – Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit durch ein Christentum der Tat sichtbar und erfahrbar machen. So entstand 1844 die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern nach der Regel des heiligen Augustinus − oft einfach „Neusser Augustinerinnen“ genannt. In der Blütezeit gehörten rund 900 Schwestern zur Ordensgemeinschaft. Die Ordensfrauen lebten in kleinen Gemeinschaften und betreuten ein Netzwerk von kirchlich sozialen Einrichtungen am linken Niederrhein und im Bergischen Land.

Die Neusser Alexianerbrüder

Die Neusser Alexianer wirkten als eine katholische Ordensgemeinschaft für Laienbrüder in der Krankenpflege, die sich auch Kongregation der Brüder vom heiligen Alexius nannte, über 500 Jahre in Neuss. Nach einer Fusion im Jahre 1990 mit den Aachener Alexianern bestand sie als eigenständige Provinz „St. Josef“ bis zum Jahre 2008 weiter und vereinigte sich dann mit der Provinz „St. Alexius“ Aachen. Gemeinsam mit der Stiftung "Cor Unum" tragen die Alexianer weiterhin Verantwortung für die St. Augustinus-Kliniken.

Salvatorianerinnen

Pater Franziskus Jordan gründete 1888 zusammen mit Therese von Wüllenweber in Rom die Ordensgemeinschaft der „Schwestern vom göttlichen Heiland“, Salvatorianerinnen genannt. Das ursprünglich von Therese von Wüllenweber gekaufte Barbara-Stift in Neuwerk wurde zwischenzeitlich unter den Franziskanerinnen von Heydthuisen zum Krankenhaus ausgebaut und 1961 von den Salvatorianerinnen käuflich erworben. Unter dem Namen „Maria von den Aposteln“ erinnert das Krankenhaus heute an die Mitgründerin der weltweiten Ordensgemeinschaft. Seit 2007 sind die St. Augustinus-Kliniken gemeinsam mit den Salvatorianerinnen Gesellschafter des Krankenhauses Neuwerk „Maria von den Aposteln“. Die Schwesterngemeinschaft bringt ihre Spiritualität in die alltägliche Arbeit des Krankenhauses aktiv ein.

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