Die Patrone der St. Augustinus-Kliniken

Augustinus, Johanna Etienne, Alexius von Edessa und Therese von Wüllenweber

Ein Gemälde des heilgen Augustinus.

Augustinus - „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst" - dieses Zitat stammt von Aurelius Augustinus, der 354 in Thagaste geboren wird. Augustinus ist lange auf der Suche nach dem, was ihn antreibt. Spät erst findet er den Zugang zum Christentum, lässt sich taufen, bricht seine weltliche Laufbahn ab und gründet eine Klostergemeinschaft. Später wird er Priester und Bischof. Von 396 an führt er das nordafrikanische Bistum Hippo Regius (heute Nordostalgerien) bis zu seinem Tod im Jahr 430.

Gemälde der Mutter Johanna-Etienne.

Johanna Etienne -1805 geboren in der Gemeinde Grimlinghausen bei Neuss. Ihre Berufung: die Pflege der Kranken. In Düsseldorf widmet sie sich als Ordensfrau dieser Aufgabe bis 1844. Dann kommt der Ruf nach Neuss, wo die Bürger mit der Führung des städtischen Hospitals überfordert sind. Später sieht es Johanna als den Willen Gottes an, eine neue selbstständige Neusser Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern nach der Regel des heiligen Augustinus zu gründen. Bis 1868 leitet sie diese Gemeinschaft. 1881, kurz vor ihrem 76. Geburtstag, verstirbt Mutter Johanna im St. Sebastianus-Kloster.

Alexius von Edessa - über ihn geben unterschiedliche Legenden Auskunft: Nach einer Legende aus dem 5. Jahrhundert ist er der Sohn eines römischen Senators. Er heiratet ein reiches, junges Mädchen aus Rom. Dann, nach seiner Hochzeit, entscheidet sich Alexius für ein einfaches und ärmliches Leben im Dienst Gottes. Er verlässt seine Eltern und seine angetraute Frau und flieht nach Edessa (heutiges Urfa in der Türkei). Der Gedenktag des heiligen Alexius ist der 17. Juli. Er ist der Patron für die Kranken.

Gemälde von Therese von Wüllenweber.

Therese von Wüllenweber - 1833 geboren auf Schloß Myllendonk bei Korschenbroich, gestorben 1907 als Mutter Maria von den Aposteln in Rom. Ihre Lebensspanne prägt ein missionarisches Ziel: Sie will als Ordensfrau in fernen Ländern den christlichen Glauben verkünden. Doch eine missionarische Ordensgemeinschaft für Frauen gibt es zu dieser Zeit nicht. Daher kauft sie 1879 den Ostflügel des ehemaligen Klosters Neuwerk, doch zu einer beständigen Gemeinschaft kommt es nicht. Schließlich kommt sie in Kontakt mit Pater Franziskus Jordan. Er sieht die Frau ebenso wie den Mann zur Verkündigung des Evangeliums berufen. 1888 gründen sie in Rom die Ordensgemeinschaft der „Schwestern vom göttlichen Heiland" (Salvatorianerinnen). Therese von Wüllenweber wird Generaloberin und nennt sich von diesem Zeitpunkt an Mutter Maria von den Aposteln.

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