08
Nov

Alkohol lässt den Atem stocken - Wenn guter Schlaf fehlt

Alkohol hat bekanntermaßen eine muskelentspannende Wirkung auf die Atemwege. Daher kann ein hoher Alkoholkonsum dazu führen, dass die Muskulatur der oberen Atemwege stark erschlafft und sogar kollabieren kann. Dann spricht man von einer Schlafapnoe. In diesem Fall erschlaffen Zunge und andere Teile des Rachens und rutschen nach hinten, wo sie die Luftröhre blockieren. Der Atem setzt aus. Sogar gesunde Menschen können nach zu viel Alkohol schnarchen und Aphnoephasen entwickeln, also Atemaussetzer haben. Dauern diese zu lange, wird der gesamte Körper, insbesondere das Herz, nicht mehr mit genug Sauerstoff versorgt, ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kann im schlimmsten Fall die Folge sein. Hat der Schlafende zusätzlich Übergewicht, vergrößert sich das Risiko.

Auch fehlt dem Körper durch die Aufweckreaktionen die benötigte Erholungsphase. Viele Patienten klagen über Tagesmüdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Libidoverust und Depressionen.

Erfahren Sie mehr über das Zusammenspiel von Alkohol und nächtlichem Schlaf.

Referentin:
Ninja C. Mancinelli, Ltd. Abteilungsärztin Neurologie und Schlaflabor

Bequem von Zuhause teilnehmen, Anmeldung unter:
https://attendee.gotowebinar.com/register/58311916432675598

Kontakt:
Cornelia Kahlert
Referentin für Marketing & Kommunikation

0215182339996

18.00 bis 19.00 Uhr

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