Servicepunkt Demenz

Unser Angebot für Sie

Unser Servicepunkt Demenz unterstützt Menschen mit einer Demenzerkrankung sowie deren Angehörige, die im Alltag vor vielen neuen Herausforderungen und Fragen stehen. Hier erhalten Sie umfassende Informationen rund um die Themen Demenz und Alzheimer. Diese reichen von den ersten Anzeichen und der Diagnostik über Therapie- und Unterstützungsangebote bis hin zu Fragen der Betreuung, Pflege und Alltagsgestaltung.

Eine feste Ansprechpartnerin, unsere Lotsin, begleitet Betroffene und Familien individuell, bietet Orientierung und unterstützt bei den nächsten Schritten.

Sie hilft dabei, den richtigen Anlaufpunkt innerhalb der St. Augustinus Gruppe zu finden, und vermittelt Kontakte zu passenden Angeboten, Beratungsstellen und Unterstützungsdiensten. Dabei erhalten Sie umfassende Informationen rund um das Thema Demenz.

Unser Angebot

Das Programm ist Teil der St. Augustinus Gruppe

Was wir bieten

Informationen zu allen Themen rund um Demenz

  • Allgemeine Informationen zum Krankheitsbild, den möglichen Ursachen und Risikofaktoren
  • Fragen der der Therapie und der Pflege
  • Demenzspezifisches Hilfs- und Versorgungsangebot

Bei fachspezifischen Fragestellungen werden die entsprechenden Kontaktinformationen zu den Stellen der St. Augustinus Gruppe weitergegeben. 

An wen richtet sich das Angebot

Das Angebot richtet sich an Betroffene, Angehörige oder Interessierte, die Fragen rund um das Thema Demenz haben.

 

Weiterführende Links

Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Alzheimer

FAQ

Alzheimer – ab welchem Alter tritt die Erkrankung auf?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und tritt vorwiegend im höheren Lebensalter auf. Meist zeigen sich erste Veränderungen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren, manchmal auch früher. Entscheidend ist, dass die Krankheit bereits viele Jahre vor Auftreten der ersten spürbaren Symptome im Gehirn beginnt. Darum ist es wichtig, auch bei leichter Vergesslichkeit oder Konzentrationsproblemen aufmerksam zu sein – vor allem, wenn solche Veränderungen neu auftreten oder zunehmen. Ein frühzeitiges Screening kann helfen, Gewissheit zu schaffen und rechtzeitig zu handeln.

Woran erkenne ich, dass ich oder ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt sein könnte?

Alzheimer beginnt meist schleichend. Häufige erste Anzeichen sind zunehmende Vergesslichkeit, Schwierigkeiten beim Finden von Worten, Orientierungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten. Nicht jede Vergesslichkeit bedeutet Alzheimer, doch bei solchen Beobachtungen kann ein Früherkennungstest helfen, Klarheit zu gewinnen.

Ist Demenz vererbbar?

Einige Formen der Demenz, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, können eine genetische Komponente haben. Dadurch wird das Risiko für einen Erkrankung erhöht. Allerdings bedeutet eine familiäre Vorgeschichte nicht zwangsläufig, dass man Demenz entwickeln muss. Umweltfaktoren und Lebensstil spielen ebenfalls eine signifikante Rolle.

Warum ist eine frühe Diagnose so wichtig?

Neue Therapien wie Lecanemab können den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung zwar verlangsamen, wirken jedoch nur in einem frühen Stadium. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser kann sie behandelt und die Betroffenen begleitet werden. Früherkennung bedeutet also mehr Handlungsspielraum und eine längere Lebensqualität.

Was ist Lecanemab genau und wie wirkt es?

Lecanemab ist ein Antikörper-Medikament, das die krankheitsverursachenden Eiweißablagerungen (Amyloidplaques) im Gehirn, eine der Hauptursachen für Alzheimer, gezielt reduziert. Dadurch kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Die Behandlung erfolgt in Form einer Infusion unter ärztlicher Aufsicht und wird individuell geprüft.

Kommt jeder Patient für Lecanemab infrage?

Die Therapie ist nur wirksam, wenn Alzheimer früh erkannt wird und bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind. In der St. Augustinus Gruppe prüfen erfahrene Fachärzt:innen individuell, ob die Behandlung geeignet ist, und zeigen bei Bedarf alternative Möglichkeiten auf.

Was passiert, wenn das Screening Auffälligkeiten zeigt?

Sollte das Screening einen Verdacht ergeben, laden wir Sie zu einer weiterführenden Diagnostik ein. Diese umfasst unter anderem ärztliche Gespräche, Gedächtnistests, Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren. Im Anschluss besprechen wir gemeinsam, welche Behandlung oder Unterstützung sinnvoll ist.

Was bietet die St. Augustinus Gruppe, wenn eine Infusionstherapie nicht infrage kommt?

Auch ohne Antikörpertherapie gibt es viele wirksame Möglichkeiten: medikamentöse Behandlungen, neuropsychologische Betreuung, Gedächtnistraining, Angehörigenschulungen und individuelle Beratung. Unsere Lotsin unterstützt Betroffene dabei, das passende Angebot zu finden, und begleitet sie auf ihrem Weg.

Wer ist die Lotsin und wie kann sie helfen?

Unsere Lotsin ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin. Sie unterstützt Sie bei allen organisatorischen und medizinischen Fragen, hilft Ihnen bei der Terminplanung und vermittelt Ihnen passende Angebote innerhalb der St.Augustinus Gruppe. So behalten Sie den Überblick und fühlen sich gut begleitet.

Was kostet das Screening und die Behandlung?

Das Screening ist kostenlos. Im Falle einer Therapie klären wir gemeinsam, welche Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden und welche individuellen Optionen bestehen. Unser Team berät Sie dazu transparent und verständlich.

Sprechstunde

Unsere Sprechzeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag
von 8 bis 18 Uhr 

Mittwoch, Freitag
von 8 bis 14 Uhr 

Sprechzeiten werden auch außerhalb der Kernzeiten vergeben!

Gemeinsam finden wir den passenden Weg.

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NeuroCentrum Grevenbroich

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Am Ziegelkamp 1f
41515 Grevenbroich

02181 600 81 50

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von 8 bis 18 Uhr 

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