Servicepunkt Gedächtnis

Unser Angebot für Sie

Das Gedächtnis lässt nach, Namen fallen einem nicht mehr sofort ein oder die Konzentration fällt schwerer als früher? Solche Veränderungen können viele Ursachen haben und gehören zum Teil auch zum Älterwerden. Wenn sie jedoch häufiger auftreten, sich verstärken oder im Alltag bemerkbar machen, kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen. Eine frühzeitige Abklärung kann helfen, mögliche Ursachen zu erkennen und Sicherheit zu gewinnen. Denn die Möglichkeiten, Gedächtnisveränderungen und kognitive Beeinträchtigungen zu untersuchen, haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Je nach Ursache stehen unterschiedliche Möglichkeiten der Beratung, Behandlung und Unterstützung zur Verfügung.

Der Servicepunkt Gedächtnis bietet Betroffenen und Angehörigen eine erste Orientierung. Unsere Lotsin beantwortet Fragen, unterstützt bei der Suche nach der passenden Anlaufstelle und vermittelt bei Bedarf in die spezialisierten diagnostischen und therapeutischen Angebote der St. Augustinus Gruppe.

Was können wir für Sie tun?

Ihr Anliegen im Mittelpunkt

Für Menschen mit Gedächtnisveränderungen

Sie machen sich Gedanken um Ihr eigenes Gedächtnis oder beobachten Veränderungen bei einem Angehörigen? Nicht jede Vergesslichkeit ist ein Grund zur Sorge. Wenn Veränderungen jedoch häufiger auftreten oder den Alltag beeinflussen, kann eine Abklärung sinnvoll sein. Unsere Lotsin bietet Ihnen eine erste Orientierung und unterstützt Sie dabei, die passende Anlaufstelle innerhalb der St. Augustinus Gruppe zu finden.

Sprechen Sie mit unserer Lotsin:

02181 600 81 50 C.Schmitz@augustinusgruppe.de

Für Patientinnen und Patienten mit Diagnose

Bei Ihnen wurde bereits eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) oder eine frühe Alzheimer-Erkrankung festgestellt? Erfahren Sie mehr über weiterführende Diagnostik und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten prüfen individuell, welche nächsten Schritte und Therapieoptionen für Sie infrage kommen können.

Diagnostik und neue Therapieoptionen

Für Ärztinnen und Ärzte

Sie möchten eine Patientin oder einen Patienten mit kognitiven Veränderungen zur weiteren Abklärung vorstellen oder gezielt spezialisierte diagnostische oder therapeutische Leistungen nutzen? Wir bieten klare Zuweisungswege – von der weiterführenden Diagnostik bis zur Biomarker-/Liquordiagnostik und modernen Antikörpertherapie. Dabei setzen wir auf eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den weiterbehandelnden Ärztinnen und Ärzten.

Sprechen Sie uns an:

02181 600 81 50 C.Schmitz@augustinusgruppe.de

Früherkennung schafft neue Möglichkeiten

Neue Behandlungsmöglichkeiten nutzen.

Die Versorgung der Alzheimer-Erkrankung verändert sich. Während die Diagnose früher häufig erst bei deutlich ausgeprägten Beschwerden gestellt wurde, rückt heute die frühzeitige Abklärung kognitiver Veränderungen stärker in den Mittelpunkt. Eine leichte kognitive Beeinträchtigung – auch Mild Cognitive Impairment (MCI) genannt – kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie kann jedoch auch ein frühes Stadium einer Alzheimer-Erkrankung sein.

Eine spezialisierte Diagnostik kann helfen, die Ursache genauer einzuordnen. Wird eine frühe Alzheimer-Erkrankung festgestellt, kann anschließend individuell geprüft werden, welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen.

Erfahren Sie mehr

Von der ersten Abklärung bis zur spezialisierten Therapie

Gut begleitet auf Ihrem Weg

Innerhalb der St. Augustinus Gruppe stehen spezialisierte Angebote für die Diagnostik und Behandlung kognitiver Veränderungen und früher Alzheimer-Erkrankungen zur Verfügung. Je nach individueller Situation kann der Versorgungspfad unterschiedliche Bausteine umfassen:

  1. Erste Veränderungen wahrnehmen
  2. Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten untersuchen
  3. Spezialisierte Diagnostik
  4. Biomarker- und Liquordiagnostik
  5. Individuelle Therapieentscheidung
  6. Bei entsprechender Eignung Antikörpertherapie
  7. Sicherheitsmonitoring und weitere Begleitung

Unsere Lotsin unterstützt dabei, den passenden Ansprechpartner und die geeignete Anlaufstelle innerhalb unseres Netzwerks zu finden.

Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Alzheimer

FAQ

Alzheimer – ab welchem Alter tritt die Erkrankung auf?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und tritt vorwiegend im höheren Lebensalter auf. Meist zeigen sich erste Veränderungen im Alter zwischen 60 und 65 Jahren, manchmal auch früher. Entscheidend ist, dass die Krankheit bereits viele Jahre vor Auftreten der ersten spürbaren Symptome im Gehirn beginnt. Darum ist es wichtig, auch bei leichter Vergesslichkeit oder Konzentrationsproblemen aufmerksam zu sein – vor allem, wenn solche Veränderungen neu auftreten oder zunehmen. Ein frühzeitiges Screening kann helfen, Gewissheit zu schaffen und rechtzeitig zu handeln.

Woran erkenne ich, dass ich oder ein Angehöriger an Alzheimer erkrankt sein könnte?

Alzheimer beginnt meist schleichend. Häufige erste Anzeichen sind zunehmende Vergesslichkeit, Schwierigkeiten beim Finden von Worten, Orientierungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten. Nicht jede Vergesslichkeit bedeutet Alzheimer, doch bei solchen Beobachtungen kann ein Früherkennungstest helfen, Klarheit zu gewinnen.

Ist Demenz vererbbar?

Einige Formen der Demenz, insbesondere die Alzheimer-Krankheit, können eine genetische Komponente haben. Dadurch wird das Risiko für einen Erkrankung erhöht. Allerdings bedeutet eine familiäre Vorgeschichte nicht zwangsläufig, dass man Demenz entwickeln muss. Umweltfaktoren und Lebensstil spielen ebenfalls eine signifikante Rolle.

Warum ist eine frühe Diagnose so wichtig?

Neue Therapien wie Lecanemab können den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung zwar verlangsamen, wirken jedoch nur in einem frühen Stadium. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser kann sie behandelt und die Betroffenen begleitet werden. Früherkennung bedeutet also mehr Handlungsspielraum und eine längere Lebensqualität.

Was ist Lecanemab genau und wie wirkt es?

Lecanemab ist ein Antikörper-Medikament, das die krankheitsverursachenden Eiweißablagerungen (Amyloidplaques) im Gehirn, eine der Hauptursachen für Alzheimer, gezielt reduziert. Dadurch kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Die Behandlung erfolgt in Form einer Infusion unter ärztlicher Aufsicht und wird individuell geprüft.

Kommt jeder Patient für Lecanemab infrage?

Die Therapie ist nur wirksam, wenn Alzheimer früh erkannt wird und bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllt sind. In der St. Augustinus Gruppe prüfen erfahrene Fachärzt:innen individuell, ob die Behandlung geeignet ist, und zeigen bei Bedarf alternative Möglichkeiten auf.

Was passiert, wenn das Screening Auffälligkeiten zeigt?

Sollte das Screening einen Verdacht ergeben, laden wir Sie zu einer weiterführenden Diagnostik ein. Diese umfasst unter anderem ärztliche Gespräche, Gedächtnistests, Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren. Im Anschluss besprechen wir gemeinsam, welche Behandlung oder Unterstützung sinnvoll ist.

Was bietet die St. Augustinus Gruppe, wenn eine Infusionstherapie nicht infrage kommt?

Auch ohne Antikörpertherapie gibt es viele wirksame Möglichkeiten: medikamentöse Behandlungen, neuropsychologische Betreuung, Gedächtnistraining, Angehörigenschulungen und individuelle Beratung. Unsere Lotsin unterstützt Betroffene dabei, das passende Angebot zu finden, und begleitet sie auf ihrem Weg.

Wer ist die Lotsin und wie kann sie helfen?

Unsere Lotsin ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin. Sie unterstützt Sie bei allen organisatorischen und medizinischen Fragen, hilft Ihnen bei der Terminplanung und vermittelt Ihnen passende Angebote innerhalb der St.Augustinus Gruppe. So behalten Sie den Überblick und fühlen sich gut begleitet.

Was kostet das Screening und die Behandlung?

Das Screening ist kostenlos. Im Falle einer Therapie klären wir gemeinsam, welche Leistungen von der Krankenkasse übernommen werden und welche individuellen Optionen bestehen. Unser Team berät Sie dazu transparent und verständlich.

Sprechstunde mit unserer Lotsin

Gedächtnis & Demenz

Viele Fragen entstehen bereits lange vor einer möglichen Diagnose: Wo kann ich Gedächtnisveränderungen untersuchen lassen? Welche Diagnostik ist sinnvoll? An wen kann ich mich wenden, wenn bereits eine Diagnose vorliegt? Christine Schmitz begleitet Betroffene und Angehörige als feste Ansprechpartnerin. Sie bietet Orientierung, beantwortet Fragen und vermittelt in die passenden Angebote der St. Augustinus Gruppe.

Unsere Sprechzeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag
von 8 bis 18 Uhr 

Mittwoch, Freitag
von 8 bis 14 Uhr 

Gemeinsam finden wir den passenden Weg.

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