Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Welttag des Gehirns:
Uwe Meier referiert zu Gehirngesundheit

Heute wird Ihr Gehirn tausende Entscheidungen treffen. Es verarbeitet Informationen, speichert Erinnerungen, löst Probleme und steuert unzählige Abläufe – oft ganz unbemerkt. Umso wichtiger ist es, diesem beeindruckenden Organ auch einmal bewusst etwas Gutes zu tun.

Genau daran erinnert der Welttag des Gehirns am 22. Juli unter dem Motto „Brain Health for All – Access for All“ macht er in diesem Jahr darauf aufmerksam, dass Gehirngesundheit alle betrifft. Denn gleiche Chancen auf Prävention, Diagnostik und medizinische Versorgung sind entscheidend, um die Lebensqualität langfristig zu erhalten.

Für uns als Neurologische Praxis ist der Welttag des Gehirns weit mehr als ein Aktionstag. Tag für Tag begleiten wir Menschen mit neurologischen Erkrankungen und erleben, wie wertvoll ein gesundes Gehirn für Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe ist. Gleichzeitig wissen wir: Prävention beginnt lange, bevor medizinische Hilfe notwendig wird. „Viele Menschen verbinden Gehirngesundheit erst mit neurologischen Erkrankungen. Tatsächlich beginnt sie viel früher, nämlich mit den Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Jeder Spaziergang, jede Nacht mit ausreichend Schlaf und jedes gute Gespräch ist eine Investition in die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns“, sagt Dr. Uwe Meier, Neurologe in unserem NeuroCentrum.

Die gute Nachricht: Schon kleine Gewohnheiten im Alltag können dazu beitragen, das Gehirn gesund und leistungsfähig zu halten.

 

7 Dinge, die Ihrem Gehirn guttun

  • ausreichend schlafen
  • frisch und ausgewogen essen sowie genug trinken
  • regelmäßig bewegen – am besten an der frischen Luft
  • soziale Kontakte pflegen
  • Neues lernen und das Gehirn bewusst fordern
  • Künstliche Intelligenz als Unterstützung nutzen, aber das eigene Denken nicht aus der Hand geben
  • beim Radfahren einen Helm tragen und den Kopf schützen