Herzlich Willkommen in der Orthopädischen Rehabilitation

Aktivität im Alltag zurückgewinnen

Dr. med. Christian Castro, Chefarzt der Orthopädie

Unsere Abteilung für orthopädische Reha verfügt über 100 vollstationäre Betten. Seit Eröffnung der Klinik wurden hier mehr als 30 000 Patientinnen und Patienten nach einer orthopädisch-unfallchirurgischen Operation (z.B. Hüftoperation) behandelt. Die große Patientenzufriedenheit ist für unser interdisziplinäres Team die beste Motivation eine qualitativ ausgezeichnete, professionelle Tätigkeit in der Rehabilitation auch in der Zukunft zu erbringen: zum Wohle der Patientinnen und Patienten unserer Rehaklinik.

Kontakt:    02161 979 111     c.schaefer@augustinusgruppe.de

Behandlungsschwerpunkte

Nach Operationen und orthopädischen Erkrankungen

Viele Patienten kommen nach einer Hüft-TEP (künstliches Hüftgelenk) oder einer Knie-TEP (künstliches Kniegelenk) zu uns in die Klinik. Wir führen dann in den ersten Wochen nach der Operation  eine Anschlussheilbehandlung (AHB) ambulant oder stationär durch. Weitere Indikationen für eine AHB können sein:

  • Erkrankungen der Gelenke und Knochen, z. B. Arthrose, Rheuma, Osteoporose
  • Nachsorge nach einer Operation wie eine Hüft-OP, Schulter-OP oder einem Eingriff am Kniegelenk
  • Therapie nach Gelenkersatz, z.B. Hüftprothese, Schulterprothese und Knieprothese
  • Medizinische Rehabilitation nach Wirbelsäulen-Operationen
  • Reha nach Amputations-Operationen
  • Heilverfahren zur Weiterbehandlung von Unfallfolgen

Therapieangebote

individuell für Sie passend

Nach einer ärztlichen Untersuchung stellen wir Ihnen für Ihre Rehabilitation einen individuellen Therapieplan zusammen, der auf Ihre Bedürfnisse und Rehabilitationsziele zugeschnitten ist. Dabei berücksichtigen unsere Therapeuten und Ärzte auch Ihre persönliche Lebenssituation und stimmen den Therapieplan schon zum Aufnahmegespräch mit Ihnen ab:

Leben Sie allein oder sind Sie versorgt? Befindet sich Ihre Wohnung in einem Haus mit Treppen oder auch mit Fahrstuhl? Solche Aspekte sind wichtig, damit Sie sich entspannt auf die Rückkehr in Ihr gewohntes Leben vorbereiten können.

  • Gezielte Krankengymnastik in Einzel- oder Gruppentherapie und im Bad
  • Gezielte Muskelkräftigung an modernen medizinischen Trainingsgeräten
  • Einzel- oder Gruppenberatung, z. B. auch über verfügbare Hilfsmittel
  • Sozialmedizinische Beratung
  • Klassische Methoden der physikalischen Therapie (u. a. Elektrotherapie, Fangopackungen, Massagen oder Lymphdrainagen)
  • Gehschule mit künstlichen Gelenken wie Prothese im Knie (z. B. Schlittenprothesen) oder einer Hüftprothese
  • Erlernen der Blutdruck- und Blutzuckerselbstmessung
  • Behandlung von Wundheilungsstörungen

Ambulante oder stationäre Reha – welche Rehaform passt zu Ihnen?

Individuelle abgestimmt auf Ihre Lebenssituation

Ob ambulant oder stationär: Die therapeutischen Inhalte und die medizinische Betreuung sind gleichwertig und werden individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Gemeinsam finden wir die Reha-Form, die am besten zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihrem Alltag passt.

 

Ambulante Rehabilitation

Bei der ambulanten orthopädischen Rehabilitation nehmen Sie tagsüber an Ihrem individuellen Therapieprogramm teil und kehren anschließend in Ihr gewohntes häusliches Umfeld zurück. So lassen sich Therapie und Alltag optimal miteinander verbinden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Therapie und Alltag flexibel kombinieren
  • Unterstützung durch Familie und Angehörige
  • Übungen direkt im Alltag umsetzen
  • Verbleib im vertrauten Umfeld

     

Stationäre Rehabilitation

Während der stationären Rehabilitation wohnen Sie für die Dauer Ihrer Behandlung in unserer Klinik und werden umfassend medizinisch und therapeutisch betreut. So können Sie sich vollständig auf Ihre Genesung konzentrieren.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Intensive medizinische und therapeutische Betreuung
  • Kurze Wege zwischen Therapie und Unterkunft
  • Fokus auf Erholung und Rehabilitation
  • Entlastung im Alltag während der Rehazeit

Unser Team

Ihre Rehabilitation in besten Händen

Dr. med. Christian Castro

Chefarzt der Orthopädie

Erol Akalin

Leitender Oberarzt, Facharzt für Orthopädie

Rafael Peters

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie

Häufige Fragen zur Orthopädischen Rehabilitation

Schnell im Überblick

Was ist der Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Reha?

Die therapeutischen Inhalte und die medizinische Betreuung sind bei beiden Rehaformen gleichwertig. Bei der ambulanten Rehabilitation nehmen Sie tagsüber an den Therapien teil und kehren anschließend nach Hause zurück. Bei der stationären Rehabilitation wohnen Sie für die Dauer des Aufenthalts in unserer Klinik.

Welche Rehaform ist für mich geeignet?

Ob eine ambulante oder stationäre Rehabilitation für Sie sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer Mobilität, Ihrer häuslichen Situation und dem Umfang der benötigten Betreuung ab. Wir beraten Sie gerne individuell zur für Sie passenden Rehaform.

Wer kann eine orthopädische Reha beantragen?

Eine orthopädische Rehabilitation kann von gesetzlich und privat versicherten Patientinnen und Patienten beantragt werden. Voraussetzung ist eine medizinische Notwendigkeit, beispielsweise nach einer Operation oder bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparats.

Wie beantrage ich eine orthopädische Rehabilitation?

In der Regel erfolgt die Beantragung über Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt. Bei einer Anschlussheilbehandlung (AHB) unterstützt Sie in der Regel der Sozialdienst im Krankenhaus bei der Organisation und Antragstellung.

 

Was ist eine Anschlussheilbehandlung (AHB)?

Die Anschlussheilbehandlung ist eine spezielle Form der Rehabilitation, die direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt, beispielsweise nach einer Gelenk- oder Wirbelsäulenoperation, beginnt. Das Ziel besteht darin, die Genesung frühzeitig zu unterstützen und die Mobilität wiederherzustellen.

Wann beginnt eine Anschlussheilbehandlung?

In der Regel beginnt die AHB innerhalb von 14 Tagen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. Die genaue Planung erfolgt in Absprache mit dem behandelnden Krankenhaus und dem Sozialdienst.

Wie wird eine ambulante orthopädische Reha verordnet?

Die ambulante orthopädische Rehabilitation ist ein von den gesetzlichen Krankenkassen anerkanntes Heilverfahren. Die Verordnung erfolgt durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt auf dem Formular „Muster 61”.

Wie lange dauert die Rehabilitation?

Eine orthopädische Rehabilitation dauert in der Regel drei Wochen. Je nach Gesundheitszustand kann die Behandlungsdauer angepasst oder verlängert werden.

Welche Therapien gehören zur orthopädischen Reha?

Das Therapieprogramm kann unter anderem Physiotherapie, medizinisches Gerätetraining, Ergotherapie, Wassergymnastik, physikalische Anwendungen sowie Schulungen und Vorträge umfassen. Der Therapieplan wird individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Bei medizinischer Notwendigkeit werden die Kosten in der Regel von den gesetzlichen oder privaten Kostenträgern übernommen. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zur Antragstellung und Kostenübernahme.

Kann ich mir die Rehaklinik selbst aussuchen?

Grundsätzlich haben Sie ein Wunsch- und Wahlrecht bei der Auswahl der Rehaklinik. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihre Krankenkasse oder Rentenversicherung.

Ist eine orthopädische Reha auch bei chronischen Beschwerden sinnvoll?

Ja, eine orthopädische Rehabilitation kann nicht nur nach Operationen, sondern auch bei chronischen Rückenbeschwerden, Arthrose oder ähnlichen Einschränkungen des Bewegungsapparats sinnvoll sein.

Kontakt

Sie fragen. Wir helfen.

Carmen Schäfer

Sekretariat der Orthopädie

Niederrhein Klinik

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