Ambulante Reha

Zurück in den Alltag mit einer wohnortnahen Therapie

Je nach Verlauf oder Schwere benötigen Patientinnen und Patienten nach einem Unfall, einer OP, bei Krankheit oder vor allem bei chronischen Erkrankungen häufig längerfristige Unterstützung, um wieder fit im Leben zu stehen. Besonders Rehabilitationsmaßnahmen wie Logopädie, Lymphdrainage oder Physio- und Ergotherapie können über einen längeren Zeitraum nötig sein. Die Unterstützung der Ärztinnen und Ärzte sowie des medizinischen Teams durch die Rehamaßnahmen können sowohl ambulant als auch stationär erfolgen. Geht es um Erkrankungen, die längerfristig behandelt werden müssen, kommt die ambulante Reha zum Einsatz. Sie ermöglicht den Betroffenen weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld und bei ihren Angehörigen zu bleiben.

Die ambulanten Rehakliniken und Zentren der St. Augustinus Gruppe verfolgen das Konzept, dass die Nähe zu den Liebsten zur Genesung der Patientinnen und Patienten beiträgt. Daher bieten wir eine Vielzahl an ambulanten Reha-Therapien für die Behandlung verschiedener Krankheitsbilder aus unterschiedlichen Fachbereichen an, ohne dass ein stationärer Aufenthalt in der Rehaklinik erforderlich ist. Dabei steht für die St. Augustinus Gruppe auch bei der ambulanten Rehabilitation das Wohl der Patientinnen und Patienten im Vordergrund.

Ein Therapeut unterstützt einen Patienten beim Training in der ambulanten Reha.

Was ist eine ambulante Reha?

Eine ambulante Reha ist per Definition die Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen in einer Klinik, bei der die Patientinnen und Patienten am Abend wieder nach Hause fahren und erst am nächsten Tag wieder zur Therapie in der Rehaklinik erscheinen. Der Aufenthalt in der ambulanten Rehaklinik ist täglich oder mehrmals die Woche vier bis sechs Stunden möglich. 

Während einer stationären Reha leben die Patientinnen und Patienten für den Zeitraum der Behandlung in der Klinik. Das bedeutet, dass sie tagsüber an den Maßnahmen der Reha teilnehmen und versorgt werden und auch die Nacht sowie das Wochenende in der Rehaklinik verbringen. Im Tagesablauf einer ambulanten Reha halten die Patientinnen und Patienten sich nur tagsüber in der Klinik auf. Sie kommen während des Behandlungszeitraums am Morgen in die Tagesklinik, können den Abend, die Nacht und das Wochenende jedoch in ihrem Zuhause bei den Angehörigen verbringen. Das Ziel der Reha bei einem ambulanten Aufenthalt ist es, die Beweglichkeit und Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten wieder herzustellen, ohne dass sie dauerhaft ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen. Aufgrund der täglichen Anfahrt werden ambulante Rehamaßnahmen in wohnortnahen Reha-Einrichtungen durchgeführt. 

Die Therapieangebote und Leistungen in der Ambulanz stehen jenen der stationären Reha in nichts nach. Auch in der ambulanten Reha erhalten Sie ebenso intensive und kompetente Behandlungen.

 

Diese Erkrankungen behandelt die ambulante Reha

Patientinnen und Patienten, die eine ambulante Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation benötigen, können verschiedene Erkrankungen aus unterschiedlichen Fachbereichen aufweisen. Denn eine ambulante Rehaklinik unterstützt Menschen mit Einschränkungen des Bewegungsapparats. Dies können sowohl neurologische, orthopädische als auch onkologische Krankheitsbilder sein, bei denen eine ambulante Reha-Therapie zur Genesung beitragen kann.

Ob bei einer Erkrankung jedoch eine ambulante Rehabilitation infrage kommt, ist von der Erkrankung oder Verletzung selbst, ihrer Schwere und vor allem vom Gesundheitszustand sowie von der Belastbarkeit der Patientin bzw. des Patienten abhängig. 

Hüft-OP

Eine Hüft-OP ist dann notwendig, wenn Fehlstellungen, Brüche, ein Verschleiß der Gelenke oder dauerhafte Schmerzen vorliegen. Häufig werden künstliche Hüftgelenke eingesetzt und die Nachsorge wird durch Maßnahmen der ambulanten Reha begleitet. Die Ziele der Reha nach einer Hüft-OP sind die Mobilisierung, der Muskelaufbau und der Aufbau von Vertrauen in das neue Hüftgelenk. Geeignete Therapieangebote sind die Physiotherapie, Wassertherapie, Massagen und weitere Maßnahmen.

Brustkrebs

Brustkrebs entsteht im Gewebe der Brust und gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen, aber auch Männer können betroffen sein. Das Risiko einer Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter. Bei früher Erkennung kann Krebs durch Therapien und Operationen entfernt werden. Die ambulante onkologische Reha hilft Patientinnen und Patienten anschließend, die Krebserkrankung sowohl körperlich als auch psychisch zu verarbeiten. Zur Behandlung werden im Therapiezentrum meist Lymphdrainagen und Physiotherapie eingesetzt.

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose beschreibt eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sowohl das Gehirn als auch das Rückenmark betrifft. Oftmals treten Störungen des Bewegungsapparats auf, z. B. durch Spastiken oder andere Störungen der motorischen Fähigkeiten. Die angewandten Rehabilitationsmaßnahmen können sehr vielschichtig sein: von ambulanter neurologischer Reha über Logopädie, Rehasport bis hin zur Ernährungsberatung. An oberster Stelle der Behandlung steht die psychologische Unterstützung der betroffenen Patientinnen und Patienten.

Rheuma

Als schmerzhafte Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparats äußert sich Rheuma häufig durch Krankheitsbilder wie Gelenkschmerzen und steife oder angeschwollene Gelenke. Die Behandlung von Rheuma umfasst in ambulanten Reha-Einrichtungen häufig eine Kombination aus Physiotherapie, Ergotherapie sowie Rehasport und beinhaltet selbstverständlich auch eine psychische Unterstützung mit der Krankheit umzugehen und den Alltag zu bewältigen.

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt verschließt sich ein Herzkranzgefäß, wodurch ein Mangel aus Sauerstoff und Nährstoffen entsteht. Nach einem überstandenen Herzinfarkt ist eine ambulante Anschlussheilbehandlung in einer Rehaklinik besonders wichtig. Die Ärztinnen und Ärzte stellen eine individuelle Therapie zusammen, die sich am genauen Krankheitsverlauf und eventuellen Vorerkrankungen der Patientin oder des Patienten orientiert.

HWS-Syndrom

Das Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) beschreibt Schmerzen im oberen Bewegungsapparat. Dazu zählen die Halswirbelsäule, Schultern und Arme. Häufig sind langanhaltende Verspannungen die Ursache, aber auch Fehlbildungen der Halswirbelsäule, Übergewicht oder ein Bandscheibenvorfall können die Schmerzen verursachen. In einem ambulanten Therapiezentrum finden Betroffene durch intensive Physiotherapie und Rehasport wieder in ihren Alltag zurück.

Bandscheibenvorfall

Die Bandscheiben sitzen als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln der Wirbelsäule und ermöglichen die Bewegungsfähigkeit. Bei zu starker Belastung kann es jedoch zu einer Bandscheibenvorwölbung oder gar einem Riss kommen. Der Puffer ist somit nicht mehr gegeben, und Teile der umliegenden Wirbelkörper können auf Nerven im Rückenmark drücken und Schmerzen verursachen. Zur Behandlung des Bandscheibenvorfalls und auch zur Vorbeugung einer Operation eignen sich ambulante Rehamaßnahmen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Rehasport zum gezielten Muskelaufbau und Stärkung der körperlichen Belastung.

Schlaganfall

Zu einem Schlaganfall bzw. einem Hirninfarkt kommt es, wenn das Gehirn z. B. durch den Verschluss einer hirnversorgende Arterie nicht ausreichend durchblutet wird. Die Folge ist Sauerstoffmangel im Gehirn, der zum Absterben des Gewebes führt. In der ambulanten Reha werden die Folgen des Schlaganfalls behandelt. Dazu gehören neurologische Beschwerden wie Sprach- und Schluckstörungen, Lähmungen oder die Beeinträchtigung kognitiver Funktionen. Zur Wiederherstellung aller Funktionen werden in ambulanten Reha-Einrichtungen sowohl Physiotherapie, Logopädie als auch Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining eingesetzt.

Eine Therapeutin berät eine Frau über die Zulassungsvoraussetzungen einer ambulanten Reha.

Welche Voraussetzungen müssen für eine ambulante Reha erfüllt sein?

Damit eine ambulante Reha durchgeführt werden kann, müssen allgemeine Voraussetzungen für eine Reha, wie ihre Notwendigkeit, die Rehabilitationsfähigkeit und eine positive Rehabilitationsprognose gegeben sein. Hinzu kommen weitere Aspekte, die eine Rolle spielen.

Die Zulassungsvoraussetzungen für eine ambulante Reha sind folgende:

  • Der körperliche und psychische Gesundheitszustand sowie die körperliche Belastbarkeit müssen soweit stabil sein, dass keine dauerhafte Pflegebedürftigkeit besteht. Die Patientinnen und Patienten müssen in der Lage sein, sich allein oder mithilfe der Angehörigen selbstständig im Alltag zu bewegen.
  • Eine ausreichende Mobilität muss gegeben sein, um die Anfahrt zur ambulanten Rehaklinik bewältigen zu können.
  • Die ambulante Rehaklinik muss wohnortnah sein, damit eine tägliche Anfahrt möglich ist.

Die Maßnahmen einer ambulanten Reha werden vor allem bei chronischen Erkrankungen angewendet, da die Patientinnen und Patienten die Rehabilitationsmaßnahmen meist über einen langen Zeitraum benötigen und ihnen der Ablauf einer ambulanten Reha dennoch die Möglichkeit bietet, in ihrem gewohnten Umfeld zu leben. Aber auch Patientinnen und Patienten mit anderen Erkrankungen können eine ambulante Reha in Anspruch nehmen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen gegeben sind. Das Team der St. Augustinus Gruppe verfolgt den Ansatz, dass die Nähe der Angehörigen die Genesung unterstützen kann. Aus diesem Grund bieten die Kliniken und Therapiezentren sowohl stationäre als auch ambulante Therapien an.

Bei Unsicherheit, ob ein stationärer oder ein ambulanter Aufenthalt in einer Rehaklinik sinnvoller ist, helfen Ihnen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte dabei, die Situation einzuschätzen. Nach einer Operation oder einem Unfall kann auch eine ambulante Reha nach einem stationären Aufenthalt weitergeführt werden. Die anschließende Rehabilitation wird dann als ambulante Anschlussheilbehandlung durchgeführt.

Ihr Kontakt zu uns

Patientinnen und Patienten, die Rehabilitationsmaßnahmen benötigen und dabei weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben möchten, sind in der ambulanten Reha der Niederrhein Klinik sowie der savita in den besten Händen. An beiden Standorten können Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige auf eine wohnortnahe, umfassende körperliche und psychische Versorgung vertrauen, bei der das Wohl der Betroffenen im Mittelpunkt steht. 

Welche Therapieangebote bietet die ambulante Rehabilitation? 

Patientinnen und Patienten der ambulanten Reha weisen die verschiedensten Krankheitsbilder auf. Dementsprechend sind auch die zu behandelnden Symptome und Beschwerden bei jedem Verlauf, jedem Unfall und jeder Erkrankung unterschiedlich. Das Therapieangebot einer ambulanten Reha ist entsprechend breit gefächert. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten in den Zentren und Rehakliniken bieten verschiedene Leistungen an, von seelischer Unterstützung über medizinisches Training zur Stärkung des Bewegungsapparats bis hin zu Maßnahmen der Rehabilitation wie Logopädie, Lymphdrainage, Wassertherapie, Ergotherapie und Physiotherapie.

Der Ablauf der ambulanten Reha beginnt mit der Entwicklung eines individuellen Trainingsplans durch die Ärztinnen und Ärzte sowie die Therapeutinnen und Therapeuten. Jede Therapie wird speziell auf die Erkrankung, die vorhandenen Fähigkeiten und die persönlichen Ziele angepasst. Da eine ambulante Reha häufig nach einem stationären Aufenthalt erfolgt, knüpft das Therapieprogramm an die bereits durchgeführte Nachsorge an.

Der Tagesablauf in einer ambulanten Reha ist mit einem Schulstundenplan zu vergleichen. Die Patientinnen und Patienten erhalten ihren individuellen Trainings- und Zeitplan, auf dem sich verschiedene Therapieeinheiten mit Pausen und Ruhephasen abwechseln.

Folgende Therapien und Beratungen sind in der ambulanten Reha möglich:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Wassertherapie
  • Elektrotherapie
  • psychologische Beratung
  • Sozialberatung
  • Entspannungstherapien
  • medizinisches Training 
  • Lymphdrainage 
  • Logopädie 

Die Physio- und die Ergotherapie gehören zu den am häufigsten eingesetzten Rehabilitationsmaßnahmen, da sie bei vielen unterschiedlichen Beschwerden zur Linderung beitragen können.

Ein Therapeut behandelt eine Patientin in einer ambulanten Reha mittels Physiotherapie.

Physiotherapie

Die Physiotherapie war früher hauptsächlich als Krankengymnastik bekannt, umfasst jedoch auch die physikalischen Therapien. In der Physiotherapie sind sowohl Physiotherapeutinnen und -therapeuten als auch Masseurinnen und Masseure tätig. Durch diese Form der Therapie soll die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers verbessert und erhalten werden. Welche Maßnahmen im Rahmen einer ambulanten Reha bei den Patientinnen und Patienten angewendet werden, wird immer individuell entschieden und in den Trainingsplan integriert. 

Die wichtigsten Ziele der Physiotherapie sind:

  • Schmerzlinderung oder Befreiung von Schmerzen
  • Aufbau von Ausdauer und Kraft
  • Verbesserung der Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit
  • Durchblutungsförderung

Rehabilitation bedeutet immer, dass die Patientin oder der Patient aktiv mitarbeitet, um die Muskulatur und Belastbarkeit zu stärken und die Beweglichkeit zurückzuerlangen. Bei der Physiotherapie werden zwei Formen der Durchführung unterschieden: die aktive und passive Physiotherapie. In der aktiven Physiotherapie führen die Patientinnen und Patienten die Übungen und Bewegungen unter Anleitung von Therapeutinnen und Therapeuten aktiv selbst durch. Bei der passiven Therapie werden die Bewegungen durch das medizinische Personal geführt. 

Eine besondere Form der Physiotherapie ist die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP). Die EAP bietet für Versicherte der Berufsgenossenschaft nach einem Wege-, Sport- und Arbeitsunfall ein intensives und individuelles Behandlungskonzept mit dem Ziel, die eingeschränkten Funktionen wiederzuerlangen und eine Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen. EAP wird auch in den ambulanten Rehakliniken der St. Augustinus Gruppe angeboten. Unser Therapieangebot im Bereich der ambulanten Physiotherapie umfasst jedoch weitaus mehr Rehabilitationsmaßnahmen. 

Dazu gehören folgende Leistungen und Therapien: 

  • Krankengymnastik auch nach Bobath, PNF
  • Manuelle Therapie
  • Krankengymnastik am Gerät
  • Krankengymnastik im Bewegungsbad
  • Heißluft/Fango
  • Massage
  • Lymphdrainage
  • Elektrotherapie

Zur Physiotherapie

Ein Patient erlernt motorische Fähigkeiten in der ambulanten Reha mittels Ergotherapie neu.

Ergotherapie

Der Begriff Ergotherapie stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie Gesundung durch Handeln und Arbeiten. Wie auch bei der Physiotherapie ist das Ziel der Ergotherapie als ambulante Rehamaßnahme die Handlungsfähigkeit der Patientinnen und Patienten zu verbessern, Störungen zu beheben und die größtmögliche Selbstständigkeit wiederherzustellen. Dabei wird in der Nachsorge vor allem auf Fähigkeiten und Aktivitäten im Alltag und Berufsleben geachtet.

Die Ergotherapie behandelt Erkrankungen des Nervensystems, z. B. durch einen Schlaganfall, Traumata und Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Demenz. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der nicht nur die Bewegungsabläufe im Körper fokussiert, sondern auch die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und das Zusammenspiel dieser Aspekte. Gemeinsam mit den Therapeutinnen und Therapeuten der Physiotherapie beziehen die Ergotherapeutinnen und -therapeuten auch die Wohnsituation der Patientinnen und Patienten in ihr Trainingsprogramm ein und regen entsprechende Wohnraumgestaltungen an. 

Welche Maßnahmen der Ergotherapie innerhalb einer Reha ambulant angewandt werden, wird individuell auf das Krankheitsbild und die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst. 

In den Rehakliniken und Zentren der St. Augustinus Gruppe bieten wir folgende Behandlungen in der Ergotherapie an:

  • ADL Training: Wiedererlernen der Selbstständigkeit und von Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Alltag
  • Bewegungen zur Rumpfstabilität
  • Arm-Training, zum Beispiel mit dem Armeo®
  • Einzeltherapien nach Cimt und Bobath, Spiegeltherapie, individuelle Behandlungen
  • Gruppentherapien zur Koordination, Schreibtraining, kognitives Training des Gehirns, Feinmotorik
  • ergotherapeutische Diagnostik
  • Erstellung individueller Pläne für die Therapie
  • Versorgung mit Hilfsmitteln und Schienen zur größtmöglichen Selbstständigkeit
  • berufliche und soziale Rehabilitationsmaßnahmen zur Rückkehr in den Alltag
  • Reflexion und Revision des ergotherapeutischen Prozesses

Zur Ergotherapie

Kliniken und Krankenhäuser der St. Augustinus Gruppe mit dem Spezialgebiet ambulante Reha

Das Bild zeigt ein savita Gesundheitszentrum von außen.

Neuss, Mönchengladbach und Grevenbroich

Zu den Gesundheits- und Rehabilitationszentren

Wir beantworten Ihre Fragen zum Spezialgebiet ambulante Reha

FAQ

Wird man zur ambulanten Reha abgeholt?

Manche Krankenkassen haben mit bestimmten Einrichtungen, die eine ambulante Reha anbieten, einen Bring- und Abholservice vereinbart. In der Regel müssen Sie jedoch den Weg zur Reha-Klinik selbst zurücklegen. Je nach Anfahrtsweg können die Fahrtkosten vom Kostenträger erstattet werden.

Wer übernimmt die Kosten der ambulanten Reha?

Die Kosten für eine von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt angeordnete Rehabilitation übernimmt der für Sie zuständige Kostenträger. Sowohl bei der stationären als auch bei der ambulanten Reha ist dies entweder die Rentenversicherung oder Ihre gesetzliche bzw. private Krankenkasse. Auch eine Unfallversicherung bzw. Berufsgenossenschaft übernimmt gegebenenfalls die Kosten für die Maßnahmen einer ambulanten Reha.

Stehen Sie im Berufsleben und benötigen eine ambulante Reha, ist in der Regel die Rentenversicherung Ihr Ansprechpartner und Kostenträger. Befinden die Patientinnen und Patienten sich bereits in der Rente, ist das Ziel der Reha nicht mehr die Rückkehr zum Arbeitsplatz und die Vermeidung einer frühzeitigen Rente, sondern das selbstständige Meistern des Alltags. In diesem Fall übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine ambulante Reha. Bei Arbeits- und Berufsunfällen greifen die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften oder die private Unfallversicherung. Sieen und kommen für die ambulanten Anschlussheilbehandlungen und Rehamaßnahmen auf. 

Die Kosten für die ambulante Reha übernimmt zwar der Kostenträger, also die Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft oder die Krankenkassen, jedoch müssen Patientinnen und Patienten über dem 18. Lebensjahr in der Regel Zuzahlungen leisten.


 

Kann man auf eine ambulante Reha bestehen?

Eine ambulante Reha wird nur unter bestimmten Voraussetzungen verordnet, z. B. dann, wenn die Notwendigkeit, die Rehabilitationsfähigkeit und eine positive Rehabilitationsprognose bestehen. Zudem sind noch weitere Aspekte relevant, wie beispielsweise die Selbstständigkeit im Alltag. Einen Anspruch auf eine ambulante Reha hat somit nicht jeder.

 

Vertrauen Sie unseren Experten aus dem Spezialgebiet der ambulanten Reha