Die Chirurgie ist per Definition das medizinische Fachgebiet, das Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen mit einem operativen Eingriff behandelt. Sie umfasst dabei weit mehr als die Operation selbst und begleitet Sie vom ersten Verdacht bis zur Rehabilitation. Zur Chirurgie gehören unter anderem:
- die Vorbeugung, die Diagnose sowie die operative und konservative Therapie von Krankheiten
- chirurgische Erkrankungen, Verletzungen und die Folgen, die daraus entstehen
- angeborene und erworbene Formveränderungen und Fehlbildungen, etwa der Gefäße, der Organe oder des Stütz- und Bewegungsapparats
- Eingriffe der Transplantations- und Wiederherstellungschirurgie
Eine Chirurgin oder ein Chirurg operiert dabei nicht nur. Vor dem Eingriff stellt sie oder er Befunde und Diagnosen und greift dazu auf apparative und nicht-apparative Diagnostikmethoden zurück; nach dem Eingriff gehört auch die Wundversorgung dazu. Während der Operation selbst entfernt sie oder er erkranktes Gewebe und stellt verletzte Strukturen wieder her oder ersetzt sie. Dabei reicht die Chirurgie im Krankenhaus von planbaren Eingriffen bis zur Notfallversorgung. Ob eine Operation nötig ist, hängt immer vom Einzelfall ab und wird gemeinsam mit Ihnen entschieden.