Fachbereich therapeutisches Training

Gesunder Körper und Geist mit therapeutischem Training

Bestimmte Erkrankungen oder Verletzungen machen eine umfangreiche medizinische sowie therapeutische Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten notwendig – für ein gesünderes und neues Lebensgefühl nach langen Phasen der Krankheit.

Therapeutisches Training eignet sich für Patientinnen und Patienten der unterschiedlichsten Zielgruppen. Sie umfasst die Nachbetreuung oder dauerhafte Behandlung nach Erkrankungen oder Verletzungen. Die Schwerpunkte beim therapeutischen Training liegen unter anderem in der Logopädie, Ergotherapie, Ernährungsberatung, Physiotherapie und je nach Krankheitsbild in der Neuropsychologie. Die kompetenten Therapeutinnen und Therapeuten der unterschiedlichen Spezialgebiete beraten und betreuen die Patientinnen und Patienten individuell und persönlich. Die Genesung und das Wohlbefinden der Betroffenen stehen im Fokus, damit Körper und Geist schnell heilen können.

Die Kliniken und Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe sind kompetenter Ansprechpartner für die Bereiche Sport, Rehabilitation, Ernährung sowie Prävention und ermöglichen Patientinnen und Patienten viele verschiedene Gesundheits- und Bewegungstherapien.

Eine Therapeutin betreut eine Patientin beim therapeutischen Training.

Was ist therapeutisches Training?

Unter therapeutischem Training versteht man die Betreuung oder dauerhafte Therapie von Patientinnen und Patienten nach Erkrankungen oder Verletzungen. Die therapeutische Behandlung kann einzeln oder in Gruppen erfolgen. Mit gezielten Übungen werden die Beschwerden der Betroffenen gelindert. 

Je nach Art der Therapie oder körperlichen Einschränkungen wenden die Therapeuten unterschiedliche Trainingspläne an, zum Beispiel kann eine Physiotherapeutin oder ein Physiotherapeut bei Beschwerden des Bewegungsapparates ein individuelles Fitnessprogramm mit Krafttraining und Bewegung anleiten. Auch das psychische Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten ist Teil des therapeutischen Trainings. Das Fachpersonal arbeitet gemeinsam mit den Betroffenen daran, dauerhafte Einschränkungen in neue Bewegungs- und Handlungsabläufe zu integrieren und den neuen Alltag zu meistern.

 

Eine Mitarbeiterin des therapeutischen Trainings betreut einen Patienten.

In guten Händen zu neuem Lebensgefühl

Das Trainingsziel der Therapeutinnen und Therapeuten ist stets die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Patientinnen und Patienten. Denn nach bestimmten Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen braucht der Körper eine gewisse Zeit, um sich an eventuelle neue Einschränkungen zu gewöhnen und diese in die gewohnten Tages- und Bewegungsabläufe zu integrieren.

Im Rahmen der Trainingstherapie begleitet das Fachpersonal der St. Augustinus Gruppe die Patientinnen und Patienten mit fachlicher Kompetenz und fürsorglicher Empathie auf dem Weg zur Rehabilitation. 

Ein Therapeut und eine Patientin während eines therapeutischen Trainings.

Therapiemöglichkeiten der St. Augustinus Gruppe

Die Erkrankungen, die ein therapeutisches Training erfordern, können ganz unterschiedlich aussehen – dementsprechend unterscheidet sich auch die Art der Trainingstherapie für die individuelle Behandlung von Patientinnen und Patienten.

Das Team für den Fachbereich therapeutisches Training setzt sich aus erfahrenen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Logopädinnen und Logopäden, Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberatern sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten und Neuropsychologinnen und Neuropsychologen zusammen. Für das Personal der Kliniken und Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe stehen bei der therapeutischen Behandlung vor allem die medizinische Sorgfalt und Kompetenz an erster Stelle.

Logopädische Krankheitsbilder

In den Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe werden unterschiedliche logopädische Erkrankungen behandelt:

  • Aphasie (erworbene Sprachstörung)
  • Dysarthrie (Sprechstörungen, meist in Folge von neurologischen Krankheiten)
  • Dyspraxie (organische und funktionelle Stimmstörungen)
  • Dysphagie (Schluckstörungen)
  • Sensibilitätsstörungen der Zungen- und Lippenmuskulatur
  • Faszialisparese (Gesichtslähmung)
  • Logopädische Behandlung von Kindern (z. B. Sprach- und Entwicklungsstörungen)

Ergotherapeutische Krankheitsbilder

Ergotherapeutinnen und -therapeuten kommen bei den unterschiedlichsten Erkrankungen zum Einsatz. So behandeln sie nicht nur Krankheitsbilder der Neurologie, sondern auch der Orthopädie und Psychiatrie. Zu den Erkrankungen, die mithilfe von Ergotherapie behandelt werden, gehören unter anderem:

  • Multiple Sklerose
  • Arthrose
  • Schlaganfall
  • Osteoporose
  • Weitere Einschränkungen des Bewegungsapparates, wie die schmerzhafte Schultersteife oder ein instabiler Rumpf

Das Team der Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe ist nicht auf ergotherapeutische Krankheitsbilder der Pädiatrie spezialisiert, die betroffenen Patientinnen und Patienten sollten mindestens 18 Jahre alt sein.

 

Physiotherapeutische Krankheitsbilder

Das medizinische Einsatzgebiet der Physiotherapie ist sehr groß und reicht von der Orthopädie über die Neurologie bis hin zur Psychiatrie. Zu den häufigen Erkrankungen, die unsere Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandeln, gehören unter anderem:

  • Rückenschmerzen
  • Osteoporose
  • Arthrose
  • Schlaganfall
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose

Ernährungsbedingte Krankheitsbilder

Körperliches und seelisches Wohlbefinden beginnen bereits bei der Ernährung. Eine ausgewogene und bewusste Ernährung kann dazu beitragen, die Gesundheit zu erhalten oder zu fördern und ernährungsabhängigen Erkrankungen vorzubeugen. Die medizinischen Schwerpunkte der Ernährungsberatung liegen unter anderem bei:

  • Adipositas bzw. starkem Übergewicht
  • Stoffwechselstörungen
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht und erhöhte Harnwerte
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Erkrankung des Magen-Darm-Trakts
  • Divertikulose und Divertikulitis
  • Zöliakie
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Erkrankungen im Alter
  • Osteoporose
  • Arthrose und Arthritis
  • Mangelernährung

Neuropsychologische Krankheitsbilder

In der Neuropsychologie behandeln Therapeutinnen und Therapeuten Erkrankungen, die mit Störungen der Wachheit, Aufmerksamkeit, Sprache, komplexen Bewegungsabläufen, Wahrnehmung und Gedächtnis einhergehen. Typische Krankheitsbilder, bei denen unter anderem eine neuropsychologische Therapie angewendet wird, sind:

  • Schädelhirntrauma
  • Schlaganfall oder Hirnblutung
  • Hirntumor
  • Morbus Parkinson
  • Entzündliche Erkrankungen des Gehirns
  • Degenerative Erkrankungen des Gehirns

Die passende Therapie für alle Patientinnen und Patienten

In den Einrichtungen und Kliniken der St. Augustinus Gruppe erhalten Patientinnen und Patienten ein umfassendes therapeutisches Training sowie eine einfühlsame Rundum-Betreuung. Gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten erarbeitet das medizinische Team individuelle und ganzheitliche Behandlungs- und Trainingskonzepte für unterschiedliche Beschwerden. Ganz gleich, ob eine kurzfristige Nachbetreuung oder eine langfristige Behandlung nach Krankheit oder Verletzungen von Nöten sind, die erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten der unterschiedlichen Spezialgebiete sind stets für Betroffene da.

Umfangreiches therapeutisches Angebot

Im Mittelpunkt aller Therapie- und Behandlungsansätze steht beim Fachpersonal für therapeutisches Training stets die Patientin oder der Patient als Mensch. Das ist wichtig, denn jeder Körper ist anders und deshalb kommen auch unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten zum Einsatz.

Zum ganzheitlichen Trainingskonzept des therapeutischen Trainings der St. Augustinus Gruppe gehören Fitnesstraining und Kräftigungstherapie genauso dazu wie Logopädie, Ergotherapie oder Ernährungsberatung.

 

Kompetenter Ansprechpartner

Eine Ergotherapeutin und ein Patient beim therapeutischen Training.

Ergotherapie

Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten arbeiten direkt mit und am Menschen. Das Trainingsziel dieser Art von therapeutischem Training liegt in der Verbesserung der Handlungsfähigkeit bzw. dem Vorbeugen von Einschränkungen der Patientinnen und Patienten. Mit bestimmten Übungen fördern die Therapeutinnen und Therapeuten die Fähigkeiten, um Störungen in Handlungs- oder Bewegungsabläufen zu beheben.

Das Ziel der Ergotherapie sind die Wiedererlangung bzw. die Erhaltung einer größtmöglichen Selbstständigkeit. Die Ergotherapie begleitet Patientinnen und Patienten von der Frühbehandlung bis hin zur Rehabilitation. Der Fokus der Ergotherapie in den Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe liegt im Bereich der Neurologie, der Geriatrie sowie der Intensivmedizin.

Zur Ergotherapie

Eine Ernährungsberaterin und ein Patient beim therapeutischen Training.

Ernährungsberatung

Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und den Körper, für viele Menschen gehört eine bewusste Ernährung zu einem gesunden Lebensstil. In der Ernährungsberatung werden die Patientinnen und Patienten bei Erkrankungen und ernährungsbedingten Problemen beraten.

Die Ernährungsberatung kann auch im Einzeltermin erfolgen, etwa bei bestimmten Ernährungsfragen wie Gewichtsabnahme oder eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus gibt es Ernährungskurse, welche die Krankenkasse in unterschiedlicher Höhe bezuschusst. Die Diätassistentinnen und Diätassistenten möchten den Patientinnen und Patienten die Angst vor der Ernährungsumstellung nehmen und sie vielmehr mit flexiblen und alltagstauglichen Lösungen, die für langfristige Erfolge sorgen, motivieren.

Eine Logopädin eine Patientin beim therapeutischen Training.

Logopädie

Logopädinnen und Logopäden kommen dann zum Einsatz, wenn Patientinnen und Patienten unter Stimmstörungen, Sprachstörungen und weitere durch Erkrankungen hervorgerufene logopädische Störungen leiden. Logopädie als therapeutisches Training findet sowohl in der Frühbehandlung als auch in der langfristig geplanten Rehabilitation Anwendung. Die Logopädinnen und Logopäden in den Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe sind vor allem im Bereich der Neurologie tätig, zum Beispiel zur Sprachtherapie nach einem Schlaganfall oder in der Geriatrie.

Neu in unseren Einrichtungen ist das logopädische Angebot für Kinder: Hier wird den jungen Patientinnen und Patienten bei Sprach- und Entwicklungsstörungen sowie orofazialen und myofunktionellen Störungen geholfen.

 

Eine Patientin der Neuropsychologie beim therapeutischen Training.

Neuropsychologie

Als Teil der ambulanten sowie stationären neurologischen Reha sorgen die Neuropsychologinnen und Neuropsychologen der St. Augustinus Gruppe für die frühzeitige Erkennung möglicher Einschränkungen, die durch Erkrankungen des Gehirns ausgelöst werden können.

Ziel bei dieser Art der Therapie ist das Ausgleichen von Defiziten in den Bereichen Denken, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis. Im Fokus stehen die gezielte Förderung vorhandener Einschränkungen sowie hilfreiche Strategien für eine erfolgreiche Kompensation im Alltag der Patientinnen und Patienten. Unserem Team liegen besonders die Aufklärung und das Verständnis über das Krankheitsbild der Patientinnen und Patienten am Herzen. 

Das therapeutische Training im Bereich der Neuropsychologie umfasst darüber hinaus auch die Entspannungstherapie sowie eine Arbeitsplatzanalyse.

Eine Patientin und eine Physiotherapeutin beim therapeutischen Training.

Physiotherapie

Die Physiotherapie umfasst sowohl die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie als auch die physikalische Therapie. Zur physikalischen Therapie gehören unter anderem Elektrotherapie (ET), manuelle Lymphdrainage (MLD) und Massagen (KMT, BGM).

Im Rahmen der Bewegungstherapie bei Erkrankungen oder Verletzungen wird zur Behandlung ein individueller Trainingsplan aufgestellt. Zu den Trainingseinheiten des therapeutischen Trainings gehören u. a. Krankengymnastik (KG), manuelle Therapie (MT), aber auch Krankengymnastik am Gerät (KGG). 

Die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten der St. Augustinus Gruppe kümmern sich außerdem um die umfassende Versorgung von Prothesenpatientinnen und -patienten.

Zur Physiotherapie

Kliniken und Einrichtungen der St. Augustinus Gruppe mit Schwerpunkt therapeutisches Training

Das Bild zeigt ein savita Gesundheitszentrum von außen.

Grevenbroich, Mönchengladbach und Neuss

Zur savita

Wir beantworten Ihre Fragen zum Fachbereich Orthopädie

FAQ

Welche therapeutischen Angebote gibt es an den Standorten der St. Augustinus Gruppe?

An den drei Standorten der St. Augustinus Gruppe können die folgenden Angebote zum therapeutischen Training wahrgenommen werden:

Grevenbroich

  • Physiotherapie
  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Ernährungsberatung
  • Rehasport
  • Betreuung von Sportlern
  • Fitnessstudio und Kurse

Mönchengladbach

  • Physiotherapie
  • Ernährungsberatung
  • Adipositastherapie
  • Rehasport
  • Fitnessstudio und Kurse

Neuss

  • Physiotherapie
  • Ernährungsberatung
  • Ambulante Neuro-Reha
  • Rehasport
  • Neurozentriertes Training
  • Fitnessstudio und Kurse
  • Korschenbroich:
  • Kurse an Land und im Wasser

Bietet die St. Augustinus Gruppe noch weitere Reha-Maßnahmen an?

Die St. Augustinus Gruppe hat ein umfangreiches Leistungsangebot rund um das Thema medizinische Rehabilitation. Multiprofessionelle Behandlungsteams bieten nicht nur Rehasport und therapeutisches Training als Anschlussrehabilitation an, sondern stellen auch präventive Angebote für Patientinnen und Patienten zur Verfügung.

Wer bezahlt das therapeutische Training?

Bei Behandlungen, die der Vorsorge dienen, zahlt die Krankenkasse das therapeutische Training. Handelt es sich um therapeutisches Training als Teil der Rehabilitation nach einer Erkrankung, ist die Rentenversicherung oder die Unfallversicherung zuständig. Sobald sie 18 Jahre alt sind, müssen Patientinnen und Patienten in beiden Fällen Zuzahlungen leisten.

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