Spezialgebiet onkologische Reha

Kompetente und fürsorgliche Unterstützung nach einer Krebserkrankung

Eine Krebserkrankung ist ein schwerer Einschnitt in das Leben der Betroffenen und auch der Angehörigen. Sowohl die Diagnose als auch der Krebs selbst und die Therapie bedürfen viel Kraft – aus diesem Grund unterstützt das Team der St. Augustinus Gruppe die erkrankten Patientinnen und Patienten, wo es nur kann.

Die onkologische Reha bietet Erholung, wenn die Primärbehandlung überstanden ist und kann Sie dabei unterstützen, die durch die Erkrankung oder Behandlung entstandenen Beeinträchtigungen zu beseitigen oder zu lindern. Die Niederrhein Klinik der St. Augustinus Gruppe ist eine Fachklinik für Rehabilitation mit dem Spezialgebiet der onkologischen Reha und betreut Patientinnen und Patienten mit und nach verschiedenen Krebserkrankungen. Jeder Krankheitsverlauf und dementsprechend auch die Behandlung von Krebs sind individuell. Daher geht auch das fachübergreifende Team der onkologischen Rehabilitation ganz individuell auf jede Patientin und jeden Patient ein und bietet nicht nur medizinische, sondern auch seelische Unterstützung.

Die Niederrhein Klinik der St. Augustinus Gruppe ist als onkologische Rehaklinik die Station zwischen der akuten Behandlung des Krebs und dem neuen Alltag. Hier haben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, in der neuen Situation anzukommen und die Rückkehr in den Alltag mit oder nach Krebs wird erleichtert. Denn das Wohl der Betroffenen steht für uns an erster Stelle.


 


 

Was bedeutet onkologische Reha?

Was ist onkologische Rehabilitation?

Eine onkologische Rehabilitation geht individuell auf die Betroffenen nach der Krebserkrankung ein und kann helfen, die unterschiedlichen seelischen und körperlichen Folgestörungen der Erkrankung oder der Therapie zu beseitigen oder zu lindern und bietet gleichzeitig Erholung.

Die Reha für Onkologie ist ein Spezialgebiet des Fachbereichs Reha. Die Reha unterstützt die Zurückerlangung des körperlichen und seelischen Ursprungszustands nach einer Operation, einem Unfall oder einer Krankheit. Die onkologische Reha konzentriert sich speziell darauf, Menschen mit oder nach einer bösartigen Tumorerkrankung (Krebs) zu helfen und den Einstieg in den Alltag vorzubereiten. 

Die Ziele der Reha nach der Behandlung von Krebs werden individuell auf die Betroffenen, die Krebsart und die vorangeschrittene Primärbehandlung abgestimmt. Denn jede Krebsart und jeder Verlauf der Erkrankung ist unterschiedlich und verursacht verschiedene Beeinträchtigungen. Auch die angewandte Methode der Akutbehandlung kann verschiedene Schäden hervorrufen. Die bekanntesten Primärbehandlungen sind die Chemotherapie, die Strahlentherapie und die Operation. Jede dieser Behandlungen ist körperlich und seelisch kraftraubend. Eine Reha bei Krebs bietet auch hierfür Raum, um wieder Kraft zu tanken und gestärkt in den Alltag zu gehen. Unser Team steht den Betroffenen mit fachlicher Kompetenz und Herzlichkeit zur Seite und unterstützt bei dem Erreichen der Ziele. 

 

Krebserkrankungen in der Reha für Onkologie

Onkologische Reha für verschiedene Tumorerkrankungen

Bei Betroffenen der Diagnose Krebs besteht eine bösartige Tumorerkrankung, welche sowohl verschiedene Organe betreffen als auch von unterschiedlichen Zellen ausgehen kann. Daher werden mehrere Arten von Krebs unterschieden. In der Onkologie unserer Krankenhäuser und Kliniken der St. Augustinus Gruppe werden Patientinnen und Patienten mit diesen verschiedenen Arten der Erkrankung und den Folgeschäden behandelt. Während bei Männern besonders häufig Prostatakrebs auftritt, sind Frauen oft von Brustkrebs betroffen.

Aber auch Lungen- und Darmkrebs gehören zu den häufigeren Krebsarten. Die Reha der Onkologie in der Niederrhein Klinik betreut daher überwiegend Patientinnen und Patienten mit diesen Krebserkrankungen. Grundsätzlich werden auch weitere Arten von Krebs in unserer Krankenhäusern und der onkologischen Rehaklinik behandelt, z. B. Knochenkrebs, Leberkrebs oder maligne Systemerkrankungen wie Leukämie. 

Die Krankenhäuser und Kliniken der St. Augustinus Gruppen arbeiten Hand in Hand. Die savita Gesundheitszentren bieten Prävention sowie Sport- und Reha-Angebote, im Johanna Etienne Krankenhaus und im Neuwerk Krankenhaus erhalten Sie Akutmedizin und die Niederrhein Klinik begleitet Sie durch individuelle medizinische und seelische Reha-Behandlungen zurück in den Alltag.  Dadurch brauchen sich unsere Patientinnen und Patienten nicht um organisatorische Aspekte wie die Datenübermittlung zwischen den Einrichtungen kümmern müssen. Diese Zusammenarbeit ist besonders in der Onkologie wichtig, damit Sie sich ganz auf sich selbst konzentrieren können.

Lungenkrebs

Lungenkrebs gehört sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit zu den häufigsten Krebsarten. Von Lungenkrebs wird gesprochen, wenn bösartige Geschwülste aus dem Lungengewebe entstehen – die sogenannten Lungenkarzinome. Meist geschieht dies aus den Zellen der Lungenbläschen oder der Atemwege. Die onkologische Reha kann neben der psychologischen Unterstützung z. B. die Belastbarkeit und das Herz-Kreislaufsystem stärken und Schmerzbehandlungen umfassen. Ernährungstherapien als Rehabilitationsleistungen helfen bei ungewollt auftretendem Gewichtsverlust. 

 

Darmkrebs

Darmkrebs gehört neben Lungenkrebs ebenfalls zu einer der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.Der Krebs tritt häufig im Dick- und Mastdarm und nur selten im Dünndarm auf und entsteht fast immer aus Wucherungen, die sich in der Schleimhaut des Darms bilden – sogenannte Darmpolypen.In der onkologischen Reha erhalten Darmkrebs-Betroffene häufig Ernährungsberatungen, Sport- und Bewegungstherapien, psychologische Betreuung sowie Unterstützung und Linderung bei Schmerzen und medizinischen Beeinträchtigungen.

Brustkrebs

Der Brustkrebs ist bei Frauen der am häufigsten auftretende Krebs. Die Ursache ist oft unklar. Risiken können eine ungesunde Lebensweise oder auch eine familiäre Vorbelastung sein.Wird Brustkrebs früh erkannt, ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine chirurgische Entfernung und eventuell ergänzend durch eine Hormon- und Strahlentherapie heilbar.Eine zusätzliche onkologische Reha hilft Brustkrebs-Betroffenen durch verschiedene Maßnahmen der Rehabilitation wie Physio- oder Ergotherapie und mithilfe von psychologischer Betreuung sich zu erholen und wieder in den Alltag zu finden.

Prostatakrebs

Der Prostatakrebs ist der am häufigsten bei Männern auftretende Krebs und geht meist von den äußeren Prostatadrüsen aus. Durch die operative Entfernung der Prostata ist eine Heilung oft möglich. Jedoch kann es durch die Operation zu Folgestörungen wie Inkontinenz oder Erektionsstörungen kommen. Eine onkologische Anschlussbehandlung (AHB) und Reha helfen bei der Bewältigung von möglichen Folgen und Einschränkungen.

Leukämie

Die maligne Systemerkrankung Leukämie ist auch als Blutkrebs bekannt und umfasst als Oberbegriff mehrere Erkrankungen der Blutzellen. Bei dieser Krebserkrankung verändern sich die Blutzellen im Knochenmark, vermehren sich unkontrolliert und verdrängen die gesunden Zellen. Eine onkologische Rehabilitation hilft nach der Erkrankung und Behandlung wieder zu Kräften zu kommen, unterstützt bei psychischen Problemen und bei Folgen durch die Therapie.

Knochenkrebs

Bei Knochenkrebs befindet sich der bösartige Tumor im Knochengewebe, wo entartete Zellen das umliegende gesunde Gewebe zerstören.Je nach Stadium des Krebses wird durch Chemotherapien, Strahlentherapie, Operationen oder Amputationen behandelt.Die orthopädische Reha nach dem Krebs oder der Therapie wird auch hier individuell an die Betroffenen angepasst. Neben seelischer Unterstützung und Begleitung können Patientinnen und Patienten lernen, mit den möglichen Folgen einer Amputation oder mit Prothesen umzugehen. Auch Folgeschäden und Einschränkungen durch die Behandlung werden betreut.

Möglichkeiten in einer onkologischen Rehaklinik

Der Ablauf der onkologischen Reha nach Krebs

Eine onkologische Reha in einer Klinik kann zu verschiedenen Zeitpunkten der Krebserkrankung durchgeführt werden. Direkt im Anschluss an die Akutbehandlung folgt die onkologische Nachsorge, welche in Form einer Reha nötig sein kann. Bei dieser Inanspruchnahme der Reha spricht man von onkologischer Anschlussheilbehandlung (AHB). Diese ist direkt nach dem Aufenthalt im Krankenhaus oder bei ambulanter Strahlentherapie zeitnah nach Abschluss der Primärbehandlung anzutreten. Anschlussheilbehandlungen finden in der Regel durch eine stationäre Reha für Patientinnen und Patienten der Onkologie statt. Das Ziel ist die Weiterbetreuung, die Sicherung der Behandlungserfolge, die Behandlung von akuten Folgeschäden und die psychologische Betreuung. Um Ihnen den stationären Aufenthalt angenehm zu gestalten, möchten wir Ihnen Komfort durch ein Einzelzimmer mit Bad und Balkon bieten.

Sie haben auch ein Jahr nach der Erkrankung noch die Möglichkeit, eine onkologische Reha in einer Klinik in Anspruch zu nehmen. Der Antrag kann bis zum Ablauf eines Jahres nach Beendigung der Primärbehandlung gestellt werden. Diese Rehabilitationsleistungen dauern in der Regel drei Wochen und können in der onkologischen Rehaklinik der St. Augustinus Gruppe sowohl in einem ambulanten als auch stationären Aufenthalt durchgeführt werden.

Bei beiden Maßnahmen werden in einer gründlichen Eingangsuntersuchung durch die Ärztinnen und Ärzte unserer Einrichtung die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt und besprochen, welche Probleme und Einschränkungen besonders beeinträchtigend sind. Im Anschluss erstellt das fachübergreifende Team der Klinik einen ganzheitlichen und individuell an die Patientinnen und Patienten sowie die Krebserkrankung angepassten Therapieplan. Besteht eine Wohnortnähe zu unserer Rehaklinik ist eine Zusammenarbeit mit dem Heimatkrankenhaus oder Ärztinnen und Ärzten der Onkologie vor Ort möglich – auch für die Planung der medizinischen Weiterbetreuung. 

Im Anschluss an die AHB und die onkologische Reha bietet die St. Augustinus Gruppe den Patientinnen und Patienten auch nachfolgend die Möglichkeit, im Sportbereich der Niederrhein Klinik durch eine entsprechende Mitgliedschaft in den savita Gesundheitszentren aktiv zu bleiben.

Ihr Kontakt zu uns

Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung benötigen nach der Behandlung sowohl medizinische als auch seelsorgerische Betreuung und Unterstützung.

Genau das bietet die onkologische Reha der Niederrhein Klinik der St. Augustinus Gruppe durch das ganzheitliche Therapiekonzept, die fachübergreifende Kompetenz sowie die Herzlichkeit und Wärme des Teams. 

Britta Kuhlen-Kneip, Sekretariat der Onkologie

Niederrhein Klinik

02161 979 121

b.kuhlen-kneip@niederrhein-klinik.de

Individuelle Therapiepläne für Betroffene einer Krebserkrankung

Therapien der Reha für Onkologie

Unsere Rehaklinik der St. Augustinus Gruppe setzt auf ein ganzheitliches Therapiekonzept und bietet den Krebspatientinnen und -patienten der Reha auch über das Fachgebiet der Onkologie hinaus Unterstützung und Betreuung. Dazu werden die Therapiepläne ganz individuell auf jede Person sowie die Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten. 

Um die bestmögliche onkologische Nachsorge und Behandlung in der Reha bieten zu können, arbeitet unser medizinisches Team fachübergreifend. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Diätassistentinnen und -assistenten, Psychologinnen und Psychologen sowie Sozialarbeiterinnen und -arbeiter unterstützen die Patientinnen und Patienten beim Erreichen ihrer Ziele und bei der Rückkehr in den Alltag.

Bewegungs- und Physiotherapie

Die Behandlung oder Operation von Krebs bringt auch eine körperliche Belastung mit sich. Patientinnen und Patienten sind nach der Bekämpfung häufig geschwächt und haben mit verschiedenen Funktionseinschränkungen zu kämpfen. 

Die Niederrhein Klinik der St. Augustinus Gruppe bietet gezielte Krankengymnastik in Einzel- und Gruppentherapien an, um z. B. eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit, Luftnot oder Inkontinenz entgegenzuwirken. Die Reha für Patientinnen und Patienten der Onkologie umfasst ebenfalls Sporttherapien – auch im Bewegungsbad – zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Ausdauer sowie gezieltes Muskeltraining an modernen medizinischen Trainingsgeräten. Zur Anregung des Lymphflusses wenden die Therapeutinnen und Therapeuten der onkologischen Reha vor allem speziell bei Brustkrebs Lymphdrainage an. In der Rehaklinik besteht auch die Möglichkeit, Elektrotherapien zur Schmerzbehandlung oder bei Sensibilitätsstörungen anzuwenden.

 

Ernährungstherapie und Beratungen

Zu einem ganzheitlichen Therapiekonzept der onkologischen Rehabilitation gehört auch die Unterstützung und Betreuung über die medizinische Behandlung hinaus. Unsere Klinik der St. Augustinus Gruppe bietet sowohl Ernährungstherapie als auch verschiedene psychologische, persönliche und soziale Beratungen für Betroffene und Angehörige. 

In der Ernährungstherapie erhalten Patientinnen und Patienten individuelle und intensive Ernährungsberatungen und Schulungen. Dieses Angebot der onkologischen Reha kann gerade bei Darmkrebs wichtig sein. Aber auch andere Krebserkrankungen führen häufig zu einem drastischen Gewichtsverlust, da der Körper nicht ausreichend Nährstoffe und Vitamine aufnimmt. Oft kommt es zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Magen-Darm-Problemen, wodurch die Betroffenen sich schwach und unwohl fühlen. Durch die Ernährungsberatung lernen die Patientinnen und Patienten Tipps und Rezepte, um ihren Körper durch Gewichtsstabilisierung wieder zu stärken, bedarfsdeckend zu versorgen und selbst eine gesunde und gewichtserhaltende oder steigernde Ernährung umzusetzen. 

Das Beratungsangebot der Klinik umfasst auch die Unterstützung bei psychischen Belastungen und der Verarbeitung der Krebserkrankung. Dafür bieten wir von der St. Augustinus Gruppe Einzel-, Gruppen und Paargespräche an, in denen auf die individuelle Erkrankung eingegangen werden kann. Frauen mit Brustkrebs haben in der onkologischen Reha beispielsweise die Möglichkeit, über das Körperbild der Frau und das Selbstbild zu sprechen und erhalten Unterstützung, den neunen Körper nach einer Brustamputation anzunehmen. 

 

Kliniken der St. Augustinus Gruppe mit dem Spezialgebiete der onkologischen Reha

Wir beantworten Ihre Fragen zum Fachbereich Reha

FAQ

Welche Leistungen können in der onkologischen Reha in Anspruch genommen werden?

Unsere Klinik für die Reha der Onkologie verfolgt ein ganzheitliches Therapiekonzept, wodurch unsere Patientinnen und Patienten sowohl bei körperlichen als auch seelischen Beschwerden unterstützt werden. 

Das Leistungsspektrum der onkologischen Reha umfasst folgende Therapiemöglichkeiten: 

  • Ergo- und Physiotherapie
  • Bewegungstherapie
  • Schmerztherapie
  • Ernährungstherapie 
  • Psychologische, soziale und persönliche Beratungen 

Wie kann eine onkologische Reha beantragt werden?

Bei einer onkologischen Anschlussheilbehandlung wird das Beantragen der Reha meist gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Für eine onkologische Rehabilitation, die nicht direkt nach der Erstbehandlung stattfindet, müssen die Betroffenen der Krebserkrankung den Antrag selbst stellen. 

Die Formulare für den Antrag auf Reha bei oder nach Krebs sind bei der Rentenversicherung, der Krankenkassen oder bei Auskunfts- und Beratungsstellen zu finden. Versicherte mit Wohnsitz in NRW haben auch die Möglichkeit, den Antrag der onkologischen Rehabilitation über die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW stellen. Die Kosten für die onkologische Reha übernehmen bei erwerbstätigen Betroffenen die Rentenversicherung und bei berenteten Personen die gesetzliche Krankenkasse. Allerdings sind bei der Kostenübernahme durch die gesetzliche Rentenversicherung Zuzahlungen durch die Patientinnen und Patienten möglich – das kann bei einer stationären Rehabilitation der Fall sein. Für eine ambulante onkologische Reha sind keine Zuzahlungen nötig. Über die Höhe der Zuzahlungen sollten Sie sich direkt bei der Deutschen Rentenversicherung informieren. 

Wie oft kann man eine onkologische Reha beantragen?

Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung haben die Möglichkeit, innerhalb der ersten zwei Jahre – nach 12 und 24 Monaten – erneut eine onkologische Reha zu beantragen. Notwendig ist, dass die medizinischen Voraussetzungen weiterhin gegeben sind.

Ausschlaggebend für einen neuen Antrag auf eine stationäre oder ambulante onkologische Reha ist die Beendigung der Erstbehandlung. Außerdem muss auch bei einem erneuten Antrag die Notwendigkeit einer betreuten Rehabilitation von einer Ärztin oder einem Arzt bescheinigt werden. Die Voraussetzungen, um einen Anspruch auf eine onkologische Reha zu haben, sind folgende:

  • Eine Krebserkrankung 
  • Rehabilitationsbedürftigkeit: Durch körperliche oder seelische Beschwerden oder Beeinträchtigungen ist die intensive betreute Therapie einer Reha notwendig.
  • Rehabilitationsfähigkeit: Patientinnen und Patienten müssen körperlich und seelisch in der Lage sein, aktiv an den Rehamaßnahmen teilnehmen zu können.
  • Erfolg durch Reha: Für die akuten Beschwerden muss eine positive Prognose vorliegen, dass onkologische Reha für die Linderung der Schmerzen zielführend ist.

Wie lange dauert der Aufenthalt in der onkologischen Reha?

Eine Rehabilitation dauert in der Regel drei Wochen. Die onkologische Reha kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Reha kann verkürzt oder bei belegtem Bedarf auch verlängert werden.

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