PSY-KOMO

Verbesserung der Behandlungsqualität bei schwer psychisch kranken Menschen zur Reduktion somatischer Komorbidität und Verhinderung erhöhter Mortalität

Projektdauer
01.09.2020 – 31.08.2023

Drittmittelgeber
Innovationsausschuss des gemeinsamen Bundesausschusses

Projektziel

Ziel des Projektes ist es Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen und anderen körperlichen Krankheiten ganzheitlich und gezielt zu versorgen. Dazu soll, durch die Erschaffung von entsprechenden multiprofessionelle Netzwerken, den Patientinnen und Patienten der Zugang zur Regelversorgung erleichtert werden. Gesundheitsbegleiter*innen sind die Kontaktpersonen für alle Beteiligten.

Projektkooperation

  • Alexius/Josef Krankenhaus Neuss
  • AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
  • Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG Göppingen
  • Institut für Allgemeinmedizin, Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie
  • Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
  • Kassenärztliche Vereinigung Hessen
  • Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
  • Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie LVR-Klinikum Düsseldorf
  • Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKSD) Universitätsklinikum Düsseldorf
  • Psychologische Hochschule Berlin gGmbH
  • Universitätsklinikum Frankfurt am Main
  • Universitätsmedizin Greifswald
  • Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Projektinhalt

  • Durch die regionalen Ärztinnen und Ärzte werden Patientinnen und Patienten auf das neue Versorgungsangebot aufmerksam gemacht.
  • Besonders trainierte Psychiaterinnen und Psychiater nehmen die Patientinnen und Patienten für sechs Monate in das Programm auf und vermitteln den Kontakt zwischen den Teilnehmerinnen, Teilnehmern, Gesundheitsbegleiterinnen und Gesundheitsbegleiter.
  • Durch diese werden die Patientinnen und Patienten bei der Koordination der notwendigen Termine ebenso unterstützt, wie beim Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Psychoedukation (Raucherentwöhnung/Ernährungsberatung/Selbsthilfegruppen u.ä.)

Projektteam

  • Dr. Martin Köhne
  • Sabine Oymanns
  • Corinna Lottmann (Psychiaterin)
  • Yvonne Weermann (Arztsekretärin)
  • Christian Finkler (Gesundheitsbegleiter)
  • Johanna Betschneider (Gesundheitsbegleiterin)
  • Marion Kux (Gesundheitsbegleiterin)
  • Markus Urbanczyk (Gesundheitsbegleiter)

Kontakt:

psy-komo@ak-neuss.de

Konsortialführung
Prof. Dr. Dr. Andrea Icks
Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie (IVG)

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Düsseldorf

Prof. Dr. Stefan Wilm
Institut für Allgemeinmedizin (ifam)

Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf

psy-komo@med.uni-duesseldorf.de
0211 810 6517

Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über drei Jahre mit insgesamt 8,8 Millionen Euro gefördert (Förderkennzeichen: 01NVF19019).

Material

Ein Roboter

Internationale Umfrage zu Robotern im Gesundheitswesen

Der Gebrauch von künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern stellt eine Möglichkeit dar, die Herausforderungen anzugehen, die mit dem Pflegebedarf von älteren Menschen einhergehen. Im Zuge dessen werden Anforderungen und mögliche positive Aspekte in einer internationalen Studie erhoben.

Projektdauer
01.10.2019 – 29.02.2020

Drittmittelgeber
Eigenes Budget

Projektkooperationen

Die Forschungsstudie wird von Prof. Irena Papadopoulos von der Middlesex University, Vereinigtes Königreich, geleitet und 25 Länder aus der ganzen Welt nehmen daran teil.
Beteiligte Länder: Beteiligte Länder: Australien, Chile über Tschechien, Dänemark, Italien und Israel bis zu den Philippinen, Thailand und Südafrika

Projektziele

  1. Welche Funktionen eines Sozial Interagierenden Humanoiden Roboters werden als erstrebenswert und sinnvoll erachtet?
  2. Welche Ergebnisse werden nach der Meinung von Angestellten im Gesundheits- und Sozialbereich  positive Auswirkungen auf ihre Arbeit und ihrer Patienten haben?

Projektinhalt

Der Gebrauch von künstlicher Intelligenz (KI) und Robotern stellt eine Möglichkeit dar, die Herausforderungen anzugehen, die mit dem Pflegebedarf von älteren Menschen einhergehen. Sozial interagierende humanoide Roboter (wörtl. Sozial Assistive Humanoide Roboter = SAHR) stellen eine fortgeschrittene Form von KI dar. Sozial interagierende Roboter sind Roboter, die ein antropomorphes Aussehen besitzen, beispielsweise haben sie einen Kopf, Augen und Hände und können durch soziale Interaktion, durch den Gebrauch von Sprache, Gesten etc. einem Nutzer Hilfestellung bieten. Kulturell kompetente, humanoide sozial interagierende Roboter können kulturell angepasste Informationen und Anregungen bieten; sie entlocken dem Nutzer Informationen und passen sich so an die kulturellen Vorstellungen des Nutzers an, sie sind einfühlsam und verwenden kulturell angepasste verbale und non-verbale Kommunikationsfähigkeiten. Es wird oft behauptet, humanoide, sozial interagierende Roboter würden in naher Zukunft zwangsläufig ein Teil des Personals im Gesundheitswesen sein. Ziel der internationalen Umfrage ist die Erhebung von Meinungen und Haltungen von Mitarbeitenden aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zu diesem Thema.

Projektteam

Projektverantwortlicher

  • Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich
  • Rainer Pappert
Eine Familie mit Flüchtlingshintergrund sitzt lächelnd beisammen. Sie besteht neben den Eltern aus drei Kindern.

IENE 8

(Intercultural Education Nurses Europe)

Das IENE 8-Projekt befasst sich mit dem komplexen Thema der elterlichen Erziehungsfähigkeiten von Migranten und Geflüchteten. Es erweitert die bestehende Wissensdrehscheibe (Hub) (IENE6) für alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, aber auch für ehrenamtlich Tätige.

Projektdauer
01.10.2018 – 30.09.2020

Drittmittelgeber
ERASMUS +

Projektkooperationen

  • Cyprus University of Technology - coordinator
  • EDUNET Organization, Romania
  • Middlesex University, London, UK
  • C&B Social Cooperative Society, Italy
  • National & Kapodistrian University of Athens, Greece
  • St. Augustinus Gruppe, Germany
  • Doctors of the World, Greece

Projektziele

Das Projekt zielt auf:

  • die Befähigung der Mitarbeitenden des Gesundheitswesens, Migranten und Geflüchteten Unterstützung, Wissen und Empowerment anzubieten, die ihnen helfen, ihre Kinder unter schwierigen Bedingungen zu versorgen, zu erziehen und zu schützen.
  • Aus- und Weiterbildungen in Bezug auf die Erziehungsfähigkeit,  Gesundheitsversorgung und psychologische Betreuung der Familie

Projektinhalt

  1. Literaturanalyse über die Bedürfnisse von Migranten-und Flüchtlingsfamilien mit Kindern in Bezug auf deren Erziehungsfähigkeiten-.
  2. Curriculum für Gesundheits- und Krankenpflegende, Gesundheitsexperten und Freiwillige, um ihnen Möglichkeiten an die Hand zu geben, das Thema „elterlichen und kindlichen Gesundheitsversorgung unter schwierigen und besonderen Bedingungen“ zu vermitteln.
  3. Übungsbuch und Fachbuch mit “best practices”.
  4. Kleine Lerneinheiten für Eltern, um ihr Wissen in der Elternschaft und der Unterstützung ihrer Kinder und Familie zu verbessern.
  5. Fortbildung für alle, die im Bereich der Familienversorgung tätig sind.
  6. Ausbau des bestehenden Hub mit Geschichten von Fachleuten über ihre Erfahrungen in Bezug auf die Bildung von Flüchtlings-und Migrantenfamilien in elterlichen Angelegenheiten.

Projektverantwortlicher

  • Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich

IENE 9

(Intercultural Education Nurses Europe)

Projektdauer
01.10.2019 – 30.09.2021

Drittmittelgeber
ERASMUS +

Projektziel:
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines kulturellen kompetenten LGBT+ Lehrplans im Gesundheits- und Sozialbereich, damit alle Personen (PatientInnen, Klienten, Bewohner) aus der Gruppe der LGBT+ adäquat und individuell in Bezug auf den Umgang mit Gesundheit und Krankheit behandelt werden.

Projektkooperationen

  • Cyprus University of Technology, Zypern
  • EDUNET Organization, Rumänien
  • Middlesex University, London, Großbritannien, Koordiantor
  • University of Southern Denmark, Dänemark
  • Universidad de Almeria, Spanien
  • St. Augustinus Gruppe, Deutschland
  • Sapienza University of Rome, Italien

Projektinhalt

  1. Entwicklung von Lehr- und Lerninstrumenten für die  mittlere Managementebene im Gesundheits- und Sozialbereich, um ihre eigenen Kenntnisse und ihr Vertrauen in die Vermittlung von Wissen rund um Herausforderungen in der Versorgungen von LGBT+ Personen zu verbessern;
  2. das Wissen von Fachleuten im Gesundheits- und Sozialbereich zu entwickeln, wie man LGBT+ Personen unterstützt und deren Bedürfnisse in Bezug auf ihre Gesundheit befriedigt;
  3. Vorbereitung und Pilotierung eines Massive Open Online Kurses (MOOC).

Projektteam

  • SAG UniAll
  • VertreterInnen der Senioren- und Behindertenhilfe, der Somatik und der Psychiatrie

Projektverantwortlicher

  • Dr. Christian Adolphs

Aktuelle Informationen

Im Newsletter finden Sie alle Informationen zum Fortschritt des Projektes.

Mitarbeiter Herr Dawood

Qualifizierung Asylbewerber / Geflüchtete

Projektdauer
01.04.2017 – 31.03.2020

Drittmittelgeber
Bundesministerium für Gesundheit

Bewilligte Mittel
240.000€ (10% Eigenanteil)

Projektkooperationen

Projektziele

  • Qualifizierung Asylbewerber / Geflüchtete zum Alltagsbegleiter für Menschen mit Demenz (§45a SGB XI)
  • Interkulturelle Öffnung der Einrichtung
  • Analyse möglicher Potentiale der zu Qualifizierenden im Bereich pflegerischer Ausbildung

Projektinhalt

  1. Erstellung eines Rekruitmentinstrumentes
  2. Durchführung des Rekruitments
  3. Entwicklung Curriculum Care for the Elderly (480 Stunden Theorie und Praxis)
  4. Durchführung Weiterbildung Care for the Elderly für max 75 Personen über drei Jahre
  5. Entwicklung Weiterbildung Care in a Cultural Context (16 Stunden Theorie)
  6. Durchführung der der Weiterbildung Care in a Cultural Context für alle Mitarbeitenden Memory Zentrum
  7. Wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule für Gesundheit (Ansprechpartner Dr. Berchem / Prof. Dr. Segmüller)

Projektteam

  • Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich
  • Fatima Meyer-Hetling (Recruiting)
  • interne / externe Lehrende

Projektverantwortlicher

  • Dr. Andrea Kuckert-Wöstheinrich

Flyer

Zwei junge Hände halten zwei weitere Hände, einer älteren Person in der Hand.

Suprima

(Suizid - Prävention - Risiko - Management - Allianz Düsseldorf Neuss)

Verbundprojekt zur Suizidprävention in der Region Düsseldorf und Rheinkreis Neuss.

Projektdauer
01.10.2017 – 30.09.2020

Drittmittelgeber
Bundesministerium für Gesundheit

Projektkooperationen

Projektziele

  • Suizidprävention wird als eine globale Herausforderung anerkannt, die regionale Lösungen erfordert;
  • Entwicklung und Implementierung der entsprechenden Maßnahmen (Vernetzung, Schulung, strukturiertes Management) sowie deren Evaluation
  • Unterstützt wird das Projekt in den Regionen Neuss und Düsseldorf durch weitere Einrichtungen der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung sowie durch niedergelassene Ärzte und Therapeuten

Projektinhalt

  • Best-Practice-Leitfaden zur Suizidprävention
  • Blended Learning Angebot mit 3 E-Learning Module 
    • Modul 1: Grundlagen Suizidalität
    • Modul 2: Assessment
    • Modul 3: Behandlung und Schnittstellenmanagement
  • Diese werden ergänzt durch vertiefende Workshops, in denen bestimmte Skills z.B. für den Aufbau einer therapeutischen Beziehung, für die Gesprächsführung, zum Umgang mit Instrumenten zur Risikoeinschätzung, etc. eingeübt werden können.

Projektteam

  • Prof. Dr. Dr. Ulrich Sprick,
  • Sabine Oymanns (Projektmanagement)
  • Sabine Ziegler (ltd. OÄ)
  • Sandra Kreuter (psychologische Psychotherapeutin)
  • Annika Stammen (Klinische Sozialarbeit)
  • Dirk Sowalder (Stationsleitung Allgemeinpsychiatrie)

Projektverantwortlicher

Übergeordnete Projektkoordination
Prof. Dr. Maisenzahl, Universität Düsseldorf
Prof. Dr. Wölwer, Universität Düsseldorf

Kontakt

Sie fragen - wir helfen

Christina Deselaers, Managerin Corporate Social Responsibility

St. Augustinus Gruppe

02131 529 79978

c.deselaers@ak-neuss.de