Medizinische Hilfsmittel für die Ukraine

St. Augustinus Gruppe spendet Verbandsmaterial, Schmerzmittel und Co.

(04.03.2022) Die Kartons sind gefüllt mit Verbandsmaterial, Schmerzmitteln und Antibiotika speziell gegen Wundverletzungen – Ware, die besonders im Krieg gefragt ist und auf die die Menschen in der Ukraine aktuell dringend angewiesen sind. Dutzende Pakete mit solchem medizinischen Verbrauchsmaterial und Arzneimitteln brachte die St. Augustinus Gruppe jetzt auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze.

„Die Bilder, die wir in diesen Tagen in den Nachrichten sehen, sind nur schwer zu ertragen“, sagt Jürgen Aretz, Leiter der Abteilung Einkauf und Logistik. „Uns ist es ein Herzensanliegen in dieser Situation nicht wegzuschauen und stattdessen zu helfen.“ Innerhalb weniger Stunden organisierten er und seine Kolleginnen aus dem Einkauf alles, was die Ukrainer derzeit benötigen können. Dazu zählen unter anderem Venenstauer, Wundpflaster, Kompressen, Rettungstücher oder Desinfektionsmittel. „Eben all das, womit verwundete Menschen medizinisch versorgt werden können“, so Aretz.

Die Idee zu der spontanen Hilfsaktion kam Paul Kudlich, Geschäftsführer des Johanna Etienne Krankenhauses, das zur St. Augustinus Gruppe gehört. Durch familiäre Verbindungen steht er in Kontakt mit dem Humanitas Ukraine-Verein und brachte die Spenden-Aktion in Gang. „Wir sorgen uns um die Menschen in den Kriegsgebieten. An der kriegerischen Aggression in einem europäischen Nachbarland können wir in diesen Tagen aktiv selbst nur wenig ändern. Aber es gibt Dinge, die wir zur Lösung beitragen können – wie diese Hilfslieferung“, sagt Kudlich. Die allesamt sterilen Materialien im Wert von rund 3.000 Euro werden von Humanitas-Mitglied Andriy Minayev in das rund 1.400 Kilometer entfernte Grenzgebiet gebracht. Dort werden die Güter an verschiedene Hilfsorganisationen verteilt. Als gebürtiger Ukrainer ist der Fahrer selbst betroffen: „Was in meinem Heimatland passiert, bestürzt mich sehr. Ich setze alle Hebel in Bewegung, um zu helfen und bin für die Spenden des Johanna Etienne Krankenhauses und der St. Augustinus Gruppe sehr dankbar.“

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News und Aktuelles

Andreas Degelmann wird neuer Geschäftsführer der St. Augustinus Gruppe

(17.05.2022) Aus aktuell drei Mitgliedern besteht die Geschäftsführung der gemeinnützigen St. Augustinus Gruppe mit Hauptsitz in Neuss, ihr Vorsitzender ist Paul Neuhäuser. Dieser zieht sich Ende September nach mehr als 20 Jahren in der Geschäftsführung von seinem Posten zurück. Damit läutet der 63-Jährige einen Generationenwechsel ein. Ab 1. Oktober 2022 wird die Geschäftsführung dann durch eine Person ergänzt, die für Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Kontinuität steht: Andreas Degelmann.

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Graffiti-Kunst an der Klostermauer Immaculata

(09.05.2022) Street-Art mit besonderer Botschaft: An der Ecke Stresemannallee/Augustinusstraße entsteht derzeit ein neuer Besuchermagnet und ein Juwel für Kunstliebhaber. Ein meterlanger Teil der Klostermauer wird von Graffitikünstler Oldhaus verschönert. Die Auftragsarbeit für die St. Augustinus Gruppe soll ein klares Zeichen für den Frieden in der Welt setzen. Im Mittelpunkt des Ganzen soll eine Taube stehen.

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Deutsch lernen für die Arbeit in der Klinik

(26.04.2022) „Sie haben sich ihre Situation nicht ausgesucht, doch jetzt stecken sie all ihre Energie rein.“ Das ist das Fazit von Diplom-Übersetzerin Marianne Gehrisch nach den ersten Unterrichtsstunden eines ganz speziellen Integrationskurses. Denn ihre 15 Schülerinnen sind allesamt aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet und hatten vor wenigen Wochen noch ein ganz anderes Leben. Die St. Augustinus Gruppe finanziert den rund 30-wöchigen Kurs, um den Frauen eine Perspektive und eine Arbeitsstelle innerhalb der Unternehmensgruppe zu bieten. Denn sie alle haben in ihrem Heimatland schon eine medizinische Ausbildung abgeschlossen.

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