St. Augustinus Gruppe will Kplus Gruppe übernehmen

Zum Wohle der Menschen am Niederrhein

(12.09.2022) Die St. Augustinus Gruppe hat den Gesellschaftern der Kplus Gruppe mit Sitz in Solingen eine Absichtserklärung unterbreitet, die Gesellschafteranteile von Kplus zu übernehmen. Dies haben Aufsichtsrat und Gesellschafter der St. Augustinus Gruppe am vergangenen Freitag beschlossen. Über das Angebot müssen die Gremien der Kplus-Gesellschafter nun abstimmen. Als Vorsitzender der Geschäftsführung der St. Augustinus Gruppe zeigte sich Paul Neuhäuser optimistisch, dass die Absichtserklärung jetzt zügig geschlossen werden kann: "Wir sind zuversichtlich, dass die Gesellschafter unserer beiden Gesundheits- und Sozialunternehmen danach den Weg für einen Übernahmevertrag freimachen werden", so Neuhäuser.

Die Gespräche über eine Fusion zwischen der St. Augustinus Gruppe und der Kplus Gruppe hatten seit Beginn der Pandemie pausiert. Zu unkalkulierbar waren die wirtschaftlichen Auswirkungen zum damaligen Zeitpunkt. Jetzt hat die St. Augustinus Gruppe beschlossen, den Gesellschaftern der Kplus Gruppe eine erneute Absichtserklärung zur Übernahme der Gesellschaftsanteile zu unterbreiten. Über dieses Angebot werden die Gremien der Kplus-Gesellschafter in den nächsten Wochen abstimmen. Wann indes ein Übernahmevertrag unterschrieben sein wird, steht noch nicht fest. "Es sind noch entscheidende Punkte zu klären", so Paul Neuhäuser: "Die Entscheidungen zum Krankenhausbedarfsplan und benötigte Investitionsmittel stehen noch aus, und auch das Kartellamt muss eine Freigabe zur Fusion erteilen."

Bereits 2019 hatte es Gespräche über einen Zusammenschluss der beiden katholischen Träger rechts und links des Rheins gegeben. Diese waren aber – nicht zuletzt aufgrund der mit Blick auf die Pandemie äußerst unsicheren Situation – zunächst ergebnislos beendet worden. Inzwischen wurden in sehr konstruktiven Gesprächen Lösungen für die anstehenden Herausforderungen gefunden, und es wurde ein solider und tragfähiger Plan für die kommenden Jahre erarbeitet, der die Fähigkeiten beider Gruppen zusammenführt und sie zukunftsfähig macht. Wirtschaftlich steht die Kplus Gruppe heute deutlich besser da als vor drei Jahren.

"Durch die Übernahme der Gesellschafteranteile kann eine rundum schlagkräftige Unternehmensgruppe entstehen, die mit ihrer Haltung und ihren Werten als christliches Unternehmen unverwechselbar bleibt", betont Neuhäuser. Die Kplus Gruppe versorgt Menschen im Raum Solingen, Leverkusen, Haan und Hilden, die St. Augustinus Gruppe ist an insgesamt 85 Standorten zwischen Mönchengladbach und Solingen, zwischen Krefeld und Pulheim tätig. Beide Unternehmen verbindet nicht nur das Engagement für alte, kranke und Menschen mit Behinderung, sondern auch das christliche Wurzelwerk, was sich in der Unternehmensphilosophie und in der Haltung gegenüber den anvertrauten Menschen und Mitarbeitenden widerspiegelt.

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Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

(31.08.2022) Der Aufsichtsratsvorsitzende der St. Augustinus Gruppe, Joachim Eich (re.), legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. An seine Stelle rückt Wilhelm Straaten, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum, an die Spitze des Aufsichtsrats.

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St. Augustinus Gruppe verkauft eigene Kreationen

(26.08.2022) Es ist eine ungewöhnliche Kooperation mit karitativem Hintergrund: Gemeinsam mit dem „Willicher Eishimmel“ hat die St. Augustinus Gruppe vier eigene Eissorten entwickelt. Die Kreationen können ab sofort vorbestellt und käuflich erworben werden. Das Besondere: Mit dem Kauf bestimmter Sorten werden wohltätige Projekte in Burundi unterstützt.

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