Anfang April hatte die St. Augustinus Gruppe per Facebook schon einmal die Bevölkerung auch im Rhein-Kreis dazu aufgerufen, Mund-Nasen-Masken zu nähen. Trotz einiger Rückmeldungen werden noch viel mehr solcher selbst genähter Mund-Nasen-Masken benötigt. Denn je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr Masken werden vor allem in den Einrichtungen für Senioren und für Menschen mit Behinderung benötigt – dazu zählt auch das Stift St. Martinus in Wevelinghoven.

Trotz weltweit erhöhter Produktion könnten langfristig Engpässe drohen, weil es immer weniger Masken zu kaufen gibt. 

Selbst genähte Masken müssen nicht höchsten medizinischen Standards entsprechen, betont Prof. Jens Encke, Ärztlicher Direktor des Neusser Johanna Etienne Krankenhauses: „Die selbst genähten Exemplare aus Baumwollstoff halten bei feuchter Aussprache des Trägers zumindest grobe Tröpfchen ab. Einfache Masken schützen nicht ihre Träger, sie sind vor allem zum Schutz aller anderen da.“ Dies sei gerade in den Häusern der Senioren- und Behindertenhilfe, wo viele Menschen aus der Corona-Risikogruppe leben, ein wichtiges Argument. Die Aussage deckt sich mit dem Appell der Bundesärztekammer sowie nationalen und internationalen Empfehlungen, unter anderem des Robert-Koch-Instituts oder des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Daher erneuert die St. Augustinus Gruppe ihren dringenden Aufruf: Alle, die professionell oder als Hobby nähen, können bei der Aktion mitmachen – frei nach dem Motto „Näht es bunt für Nase und Mund!“ Alle Informationen sind zusammengefasst unter der eigens eingerichteten Website www.wirsuchenmasken.de. Hier finden sich unter anderem eine genaue Anleitung für selbst genähte Mund-Nasen-Masken und Angaben zum benötigten Material. Eine Hotline ist ebenfalls eingerichtet: 02131/529-79112.

Quelle: https://secure.wi-paper.de/book/read/id/0002E0A712F4E6A2 Seite 9

Presseartikel

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Kommunikation mit Herzblut: Masken-Aktion der St. Augustinus Gruppe räumt begehrten Preis ab

„Näht es bunt für Nase und Mund“ – so lautete die Kommunikationskampagne der St. Augustinus Gruppe im April und Mai dieses Jahres: Wegen dramatischer Knappheit an Mund-Nasen-Masken hatte das Gesundheitsunternehmen eindringlich zum Spenden von Masken aufgerufen.

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Schon 3.500 Mund-Nasen-Masken zusammen gekommen

„Näht es bunt für Nase und Mund“ – mit diesem Spruch rief die St. Augustinus Gruppe Anfang April zu Spenden für Mund-Nasen-Masken auf. Einen Monat später sind rund 3.500 Masken zusammen gekommen. „Besonders in den Einrichtungen der Senioren- und der Behindertenhilfe werden sie dringend benötigt. Wir danken schon jetzt allen Unterstützern, freuen uns aber weiterhin über jede Spende“, so Markus Richter, Geschäftsführer der St. Augustinus Gruppe.

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Erft-Kurier: Stift erbittet Spenden von Masken: Näht es bunt für Nase und Mund

Anfang April hatte die St. Augustinus Gruppe per Facebook schon einmal die Bevölkerung auch im Rhein-Erft-Kreis dazu aufgerufen, Mund-Nasen-Masken zu nähen. Trotz zahlreicher Rückmeldungen werden noch viel mehr solcher selbst genähter Mund-Nasen-Masken benötigt. Denn je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr Masken werden vor allem in den Einrichtungen für Senioren und für Menschen mit Behinderung benötigt – dazu zählt auch das Haus St. Martinus in Wevelinghoven.

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