Kirche in tiefer Vertrauens- und Systemkrise

Nötige und mögliche Reformschritte auf dem Synodalen Weg

Kirchenbindungen nehmen deutlich ab. Selbstverständlichkeit und Annahme des christlichen Bekenntnisses verflüchtigen sich zunehmend. Die Kluft zwischen Lehre und Praxis, zwischen den kirchlichen und den Standards pluraler Gesellschaften wird stetig größer.  – Die katholische Kirche befindet sich in einer ernsten Glaubwürdigkeitskrise. Der Missbrauchsskandal spitzt diese Entwicklungen drastisch zu. Gutachten zeigen, wie ein kirchliches System die kriminellen Handlungen begünstigt und den Kampf dagegen erschwert. –  Diese Glaubwürdigkeitskrise bleibt für den persönlichen Glauben vieler nicht folgenlos. Glaubensverlust, Entfremdung von Gemeinden und auch der Kirchenaustritt sind oft die Folge.  „Kraft und Bereitschaft vieler, vor allem vieler Frauen, sich weiterhin in der Kirche zu engagieren, Kirche vor Ort zu gestalten und für diese Kirche einzustehen, sind erschöpft“ heißt es in einem Dokument des Synodalen Weges.  Der Synodale Weg der katholischen Kirche will sich der Krise stellen, den „Spürsinn“ der Gläubigen entdecken, die Vielfalt von Denk- und Lebensformen akzeptieren und das kirchliche Selbstverständnis erneuern.  

Sie wollen mehr erfahren? Seien Sie am 26. Mai um 19.30 Uhr mit dabei,  wenn Expertinnen und Experten über die Krise und das Selbstverständnis der katholischen Kirche diskutieren.

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