Kirche in tiefer Vertrauens- und Systemkrise

Nötige und mögliche Reformschritte auf dem Synodalen Weg

(02.05.2021) Kirchenbindungen nehmen deutlich ab. Selbstverständlichkeit und Annahme des christlichen Bekenntnisses verflüchtigen sich zunehmend. Die Kluft zwischen Lehre und Praxis, zwischen den kirchlichen und den Standards pluraler Gesellschaften wird stetig größer.  – Die katholische Kirche befindet sich in einer ernsten Glaubwürdigkeitskrise. Der Missbrauchsskandal spitzt diese Entwicklungen drastisch zu. Gutachten zeigen, wie ein kirchliches System die kriminellen Handlungen begünstigt und den Kampf dagegen erschwert. –  Diese Glaubwürdigkeitskrise bleibt für den persönlichen Glauben vieler nicht folgenlos. Glaubensverlust, Entfremdung von Gemeinden und auch der Kirchenaustritt sind oft die Folge.  „Kraft und Bereitschaft vieler, vor allem vieler Frauen, sich weiterhin in der Kirche zu engagieren, Kirche vor Ort zu gestalten und für diese Kirche einzustehen, sind erschöpft“ heißt es in einem Dokument des Synodalen Weges.  Der Synodale Weg der katholischen Kirche will sich der Krise stellen, den „Spürsinn“ der Gläubigen entdecken, die Vielfalt von Denk- und Lebensformen akzeptieren und das kirchliche Selbstverständnis erneuern.  

Sie wollen mehr erfahren? Seien Sie am 26. Mai um 19.30 Uhr mit dabei,  wenn Expertinnen und Experten über die Krise und das Selbstverständnis der katholischen Kirche diskutieren.

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Weiter auf Kurs für die Menschlichkeit – mit neuen Köpfen

(02.07.2021) Es ist nicht nur für Berthold Bonekamp ein bedeutender Schritt, wenn er nach genau einem Jahrzehnt aus seinen Ehrenämtern bei der Stiftung der Neusser Augustinerinnen Cor unum ausscheidet.

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Eine Familie mit Flüchtlingshintergrund sitzt lächelnd beisammen. Sie besteht neben den Eltern aus drei Kindern.

St. Augustinus Gruppe übergibt Projekt für geflüchtete Familien

(30.06.2021) Wenn Familien vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland fliehen, haben sie meist nicht nur viele traumatisierende Monate der Flucht hinter sich, sondern oft auch nur wenige konkrete Vorstellungen vom Leben in der neuen Heimat. Wie funktioniert hier die Schule? Wie gelingt die Erziehung von Mädchen und Jungen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellte sich das internationale Projekt IENE-8 der Europäischen Union.

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Spenden retten Menschenleben in Kerala im Süden Indiens

(02.06.2021) Jeden Tag sterben in Indien mehr als 4.000 Menschen an Covid-19. Aktuell wird sogar Brennholz für die landesweit üblichen Feuerbestattungen knapp. Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich verzeichnen die Behörden. Entsprechend dramatisch ist die Situation auf dem Subkontinent, entsprechend überlastet das dortige Gesundheitssystem.

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