Kirche in tiefer Vertrauens- und Systemkrise

Nötige und mögliche Reformschritte auf dem Synodalen Weg

(02.05.2021) Kirchenbindungen nehmen deutlich ab. Selbstverständlichkeit und Annahme des christlichen Bekenntnisses verflüchtigen sich zunehmend. Die Kluft zwischen Lehre und Praxis, zwischen den kirchlichen und den Standards pluraler Gesellschaften wird stetig größer.  – Die katholische Kirche befindet sich in einer ernsten Glaubwürdigkeitskrise. Der Missbrauchsskandal spitzt diese Entwicklungen drastisch zu. Gutachten zeigen, wie ein kirchliches System die kriminellen Handlungen begünstigt und den Kampf dagegen erschwert. –  Diese Glaubwürdigkeitskrise bleibt für den persönlichen Glauben vieler nicht folgenlos. Glaubensverlust, Entfremdung von Gemeinden und auch der Kirchenaustritt sind oft die Folge.  „Kraft und Bereitschaft vieler, vor allem vieler Frauen, sich weiterhin in der Kirche zu engagieren, Kirche vor Ort zu gestalten und für diese Kirche einzustehen, sind erschöpft“ heißt es in einem Dokument des Synodalen Weges.  Der Synodale Weg der katholischen Kirche will sich der Krise stellen, den „Spürsinn“ der Gläubigen entdecken, die Vielfalt von Denk- und Lebensformen akzeptieren und das kirchliche Selbstverständnis erneuern.  

Sie wollen mehr erfahren? Seien Sie am 26. Mai um 19.30 Uhr mit dabei,  wenn Expertinnen und Experten über die Krise und das Selbstverständnis der katholischen Kirche diskutieren.

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News und Aktuelles

Andreas Degelmann wird neuer Geschäftsführer der St. Augustinus Gruppe

(17.05.2022) Aus aktuell drei Mitgliedern besteht die Geschäftsführung der gemeinnützigen St. Augustinus Gruppe mit Hauptsitz in Neuss, ihr Vorsitzender ist Paul Neuhäuser. Dieser zieht sich Ende September nach mehr als 20 Jahren in der Geschäftsführung von seinem Posten zurück. Damit läutet der 63-Jährige einen Generationenwechsel ein. Ab 1. Oktober 2022 wird die Geschäftsführung dann durch eine Person ergänzt, die für Weiterentwicklung bei gleichzeitiger Kontinuität steht: Andreas Degelmann.

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Graffiti-Kunst an der Klostermauer Immaculata

(09.05.2022) Street-Art mit besonderer Botschaft: An der Ecke Stresemannallee/Augustinusstraße entsteht derzeit ein neuer Besuchermagnet und ein Juwel für Kunstliebhaber. Ein meterlanger Teil der Klostermauer wird von Graffitikünstler Oldhaus verschönert. Die Auftragsarbeit für die St. Augustinus Gruppe soll ein klares Zeichen für den Frieden in der Welt setzen. Im Mittelpunkt des Ganzen soll eine Taube stehen.

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Deutsch lernen für die Arbeit in der Klinik

(26.04.2022) „Sie haben sich ihre Situation nicht ausgesucht, doch jetzt stecken sie all ihre Energie rein.“ Das ist das Fazit von Diplom-Übersetzerin Marianne Gehrisch nach den ersten Unterrichtsstunden eines ganz speziellen Integrationskurses. Denn ihre 15 Schülerinnen sind allesamt aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet und hatten vor wenigen Wochen noch ein ganz anderes Leben. Die St. Augustinus Gruppe finanziert den rund 30-wöchigen Kurs, um den Frauen eine Perspektive und eine Arbeitsstelle innerhalb der Unternehmensgruppe zu bieten. Denn sie alle haben in ihrem Heimatland schon eine medizinische Ausbildung abgeschlossen.

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