Alzheimer verändert das Leben – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. Gleichzeitig werden derzeit neue medikamentöse Therapieansätze erforscht, die bei bestimmten Patientinnen und Patienten in frühen Krankheitsstadien eingesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige und sorgfältige Diagnose. Eine rechtzeitige Abklärung kann dazu beitragen, geeignete therapeutische Maßnahmen individuell zu prüfen. Die St. Augustinus Gruppe bietet hierfür spezialisierte Diagnostik und ärztliche Beratung zu aktuellen Behandlungsansätzen an.

Diagnostik und Behandlung

Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Erste Anzeichen sind Gedächtnislücken, Orientierungsprobleme oder Veränderungen im Verhalten. Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass die molekularen Veränderungen im Gehirn bereits zehn bis fünfzehn Jahre vor dem Auftreten von kognitiven Störungen nachweisbar sind.

Eine sichere Diagnose ist entscheidend – denn ähnliche Symptome können auch durch Depressionen oder andere Ursachen entstehen.

Präzise Diagnostik

In unseren spezialisierten Einrichtungen kommen etablierte, wissenschaftlich anerkannte Verfahren der Diagnostik zum Einsatz:

  • Ausführliche neuropsychologische Tests
  • Bildgebende Verfahren
  • Laboranalysen

Auf dieser Grundlage erfolgt eine individuelle ärztliche Beurteilung möglicher weiterer diagnostischer und therapeutischer Schritte.

Behandlungsmöglichkeiten

Wir begleiten Betroffene und Angehörige mit einem umfassenden Therapiekonzept:

  • Medikamentöse Ansätze
  • Neue Therapieoption: Infusionstherapie mit Lecanemab oder Donanemab
  • Nicht-medikamentöse Verfahren wie transkranielle Stimulationsmethoden (TPS)
  • Ergotherapie, Physiotherapie und neuropsychologische Begleitung
  • Beratungs- und Unterstützungsangebote für Angehörige

Neue Therapieoption mit Lecanemab und Donanemab

Die Europäische Kommission hat Antikörpertherapien für bestimmte Patientengruppen im frühen Stadium der Alzheimer-Erkrankung zugelassen. Diese Therapieansätze zielen auf krankheitstypische Veränderungen im Gehirn ab und werden derzeit unter klar definierten Voraussetzungen eingesetzt.

Für wen kommt die Therapie in Frage?

  • Patientinnen und Patienten im frühen Stadium der Alzheimer-Krankheit
  • Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI)
  • Nur wenn Amyloid-Plaques eindeutig nachgewiesen wurden (z. B. mittels PET-Scan oder Liquorpunktion)

Für wen kommt die Therapie nicht in Frage?

  • Personen im fortgeschrittenen Stadium der Alzheimer-Erkrankung
  • Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen
  • Homozygote ApoE4-Träger (Personen mit zwei ApoE4-Genkopien) – aufgrund eines erhöhten Risikos für ARIA unter der Therapie
     

Behandlung aus einer Hand

Ihr Vorteil bei uns:

Versorgung von Menschen mit Demenzerkrankungen an, unter anderem an folgenden Standorten:

  • Neurologie am Johanna-Etienne-Krankenhaus, Neuss
  • Mauritius-Therapieklinik, Meerbusch
  • NeuroCentrum, Grevenbroich
  • Neurostimulationszentrum am Alexius/Josef Krankenhaus Neuss
  • Memory-Zentrum, Neuss

Unsere Lotsin – persönliche Begleitung

Für Menschen mit einer Demenzdiagnose und ihre Angehörigen ergeben sich häufig viele organisatorische und inhaltliche Fragen. Unsere Demenzlotsin steht als feste Ansprechpartnerin zur Verfügung, unterstützt bei der Orientierung im Versorgungssystem und informiert über bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Sie haben Fragen zur neuen Alzheimer-Therapie? Rufen Sie uns an: 016090330501

 

Gemeinsam finden wir den passenden Weg.

Schreiben Sie uns!

Informationsveranstaltungen

An dieser Stelle finden Sie künftig alle kommenden Veranstaltungstermine.

Das sagen unsere Experten zum Thema Alzheimer und Lecanemab