Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

(31.08.2022) Der Aufsichtsratsvorsitzende der St. Augustinus Gruppe, Joachim Eich (re.), legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. An seine Stelle rückt Wilhelm Straaten, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum, an die Spitze des Aufsichtsrats. Joachim Eich wird dem Aufsichtsrat und dem Kuratorium als Mitglied erhalten bleiben, Wilhelm Straaten wird bis auf weiteres als Vorsitzender das Kuratorium und den Aufsichtsrat lenken. „Dieser Schritt fällt mir nicht leicht", so Joachim Eich in seiner Rücktrittserklärung. „Das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der gemeinnützen St. Augustinus Gruppe mit ihren 15 Tochtergesellschaften und rund 6.000 Mitarbeitenden hat – gerade in diesen herausfordernden Zeiten – eine besondere Bedeutung. Diese Aufgaben kann ich aus gesundheitlichen Gründen momentan nicht leisten." 

Als Generaloberin der Neusser Augustinerinnen bedankte sich Schwester M. Celina ganz herzlich bei Joachim Eich für seine bisher geleistete wertvolle Arbeit und auch bei Wilhelm Straaten für seine Bereitschaft, die Aufgabe des Aufsichtsratsvorsitzenden bis auf Weiteres zu übernehmen. „Herr Eich war für uns als Stiftung der Neusser Augustinerinnen eine wirkliche Bereicherung und ein kluger und weitsichtiger Ratgeber“, so die Generaloberin. „Sein Ausscheiden bedauern wir sehr, wünschen ihm nun aber vor allem Gesundheit und die dafür notwendige Ruhe. Herrn Straaten danken wir für sein großes Engagement, das wir ebenfalls sehr zu schätzen wissen." 

Die gemeinnützige Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum wurde im Jahr 2002 von den Neusser Augustinerinnen mit dem Ziel gegründet, die Werke der Ordensschwestern zu bewahren und sie immer wieder stark für die Zukunft machen zu können. Ein Jahr später kam es, gemeinsam mit der Alexiander-Brüdergemeinschaft Neuss e. V., zur Gründung der gemeinnützigen St. Augustinus Gruppe, an der die Stiftung der Neusser Augustinerinnen – Cor unum eine Beteiligung von 75 Prozent hält. 

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News und Aktuelles

Suppenküche der St. Augustinus Gruppe blickt auf herausforderndes Jahr zurück

(21.12.2022) Der Bedarf ist in diesem Jahr noch einmal gewaltig gewachsen: In Spitzenzeiten warteten 70 Männer und Frauen auf eine warme Mahlzeit der Suppenküche vor dem Haus St. Agnes an der Nordkanalallee – jeden Tag. „Die Folgen des Krieges in der Ukraine sind auch bei uns deutlich zu spüren“, sagt Magdalena Hackl, Geschäftsführerin der Behindertenhilfe der St. Augustinus Gruppe, die die Suppenküche gemeinsam mit der Seniorenhilfe und dem Alexius/Josef Krankenhaus betreibt. Trotz Energiekrise und gestiegener Lebensmittelpreise ist das Team an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in Not da. 22 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind täglich im Einsatz.

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Assistierter Suizid: St. Augustinus Gruppe stellt Positionspapier vor

(21.11.2022) Als das Bundesverfassungsgericht am Aschermittwoch 2020 den Strafgesetzbuch-Paragraphen 217 für verfassungswidrig erklärte, war dies ein Paukenschlag: Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben schließe auch das Recht ein, hierzu die Hilfe Dritter in Anspruch zu nehmen. Das beschränkt sich nicht auf bestimmte Motive wie schwere Krankheiten, sondern sei in jeder Phase menschlicher Existenz zuzulassen.

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Augustinus Forum zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine

(10.11.2022) Es war ein emotionaler Moment, als zum Ende des Augustinus Forums die Hymne der Ukraine in der Mehrzweckhalle des Alexius/Josef Krankenhauses erklang. Ein Streichquartett der Musikschule Neuss spielte zunächst die ukrainische und dann die Europahymne – rund 350 Zuhörerinnen und Zuhörer standen und applaudierten anschließend anhaltend.

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