Menschen, die unter Symptomen wie lang anhaltender depressiver Verstimmung, negativen Gefühlen und körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Problemen und Magen-Darm-Beschwerden leiden, könnten an einer Dysthymie erkrankt sein. Haben sie symptomfreie Intervalle von höchstens zwei Monaten, kann dies ein weiteres Indiz für eine dysthyme Verstimmung sein.
Bei Verdacht können sich Betroffene an eine Psychiaterin oder einen Psychiater sowie eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten wenden. In einem Gespräch werden körperliche und seelische Beschwerden, der Zeitraum, in dem die Symptome auftauchen, andere, mögliche familiäre Erkrankungen und weitere Indikatoren in Erfahrung gebracht.
Bei der Anamnese werden nicht immer nur Patientinnen und Patienten selbst befragt, sondern auch ihre Angehörigen. Anhand von Tests wie des Beck-Depressions-Inventars (BDI) und der Hamilton Depression Scale (HAMD-Score) kann zudem die Schwere der Depression ermittelt werden.