Die Checklisten fürs Wochenbett sind abgehakt, die Packliste für die Kliniktasche liegt bereit und die Einkäufe für die ersten Wochen nach der Geburt sind erledigt. Doch wenn das Baby erst einmal geboren ist, lässt sich der emotionale Verlauf kaum im Vorfeld planen. Genau deshalb müssen Sie das Wochenbett nicht allein bewältigen: In den Kliniken der St. Augustinus Gruppe greifen die Fachbereiche Geburtshilfe, Gynäkologie und – wenn nötig – Psychiatrie ineinander und begleiten Sie durch diese Zeit.
Diese Begleitung beginnt direkt nach der Entbindung auf der Wochenstation der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ein erfahrenes Team aus Hebammen, Pflegekräften sowie Ärztinnen und Ärzten kontrolliert Ihre Rückbildung und die Wundheilung, unterstützt Sie beim Stillstart und behält die Gesundheit Ihres Neugeborenen im Blick. Diese professionelle Begleitung bietet Ihnen Orientierung und bricht auch nach der Entlassung nach Hause nicht ab.
Das Wochenbett verläuft nicht immer nur leicht. Halten Erschöpfung, tiefe Traurigkeit oder Ängste über Wochen an, kann eine postpartale Depression dahinterstecken. Sie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern eine ernstzunehmende und gut behandelbare Erkrankung. Für solche Fälle bietet das Alexius/Josef Krankenhaus in Neuss mit seiner spezialisierten Mutter-Vater-Kind-Station einen geschützten Rückzugsort. Hier werden Eltern gemeinsam mit ihrem Kind aufgenommen, sodass Heilung und die Bindung zum Baby Hand in Hand gehen. Ein interdisziplinäres Team entwickelt einen individuell passenden Behandlungsplan, denn je frühzeitiger Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, desto schneller finden Sie und Ihre Familie wieder in eine unbelastete gemeinsame Zeit zurück.